Archiv der Kategorie: Ökumenisch

Lebendiger Adventskalender 2017

Liebe Gemeindeglieder von St. Matthäus, liebe Freunde, liebe Heroldsbergerinnen und Heroldsberger,
auch in diesem Jahr soll die Idee vom „Lebendigen Adventskalender“ in unserer Gemeinde umgesetzt werden. Adventskalender – da werden die 24 Tage bis Weihnachten gezählt. Lebendig wird ein Adventskalender durch Menschen.
Beim „Lebendigen Adventskalender“ treffen sich Menschen an den 24 Tagen bis Weihnachten. Sie treffen sich vor Fenstern, Türen, Garagentoren zum Singen, Geschichten hören, Beten, Erzählen, Musizieren, Austauschen. Und so wird jeder Abend in der Adventszeit auf eine besondere und einzigartige Weise gestaltet. Vielleicht haben auch Sie Lust, vor der eigenen Haustür eine kleine „Adventsfeier“ zu gestalten? Es geht nicht um ein aufwendiges Programm!!!
Die kleine Adventsfeier soll nicht länger als ca. 15 Minuten dauern. Die Inhalte sind frei gestaltbar: z.B. Lieder singen, die Kerzen des Adventskranzes entzünden, eine kurze Geschichte oder über das weihnachtliche Brauchtum erzählen, ein Fenster dekorieren und erläutern, eine kleine Andacht halten, mit Instrumenten musizieren, beten. Den Charakter des „Adventstürchens“ bestimmen die Gastgeber. Der lebendige Adventskalender soll allen viel Freude bereiten und einen Moment der Besinnung und Begegnung schenken. Familien mit Kindern sind besonders angesprochen, aber auch Ältere und Einsame können die gemeinsame Feier, die jeden Abend um 18.00 Uhr vor einem anderen Haus beginnt, genießen. Weder Kirchenmitgliedschaft noch andere soziale Beziehungen spielen bei der Teilnahme als Gastgeber oder Besucher eine Rolle.

Jetzt brauchen wir nur noch Menschen, die Lust und Freude an dieser Aktion haben. Bitte melden Sie sich im evangelischen Pfarramt (Tel.: 5180659) oder bei Kerstin Kellner aus dem Kirchenvorstand (5180936).
Wenn wir alle Tage verteilt haben, werden wir mit der Aktion an die Öffentlichkeit gehen und die Verantwortlichen für den jeweiligen Tag mit der Adresse veröffentlichen. Noch Fragen?
Weitere Infos und Anregungen gibt es hier:
www.lebendiger-adventskalender.de oder Sie rufen uns an!

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung bis 28.10.17.

Herzliche Grüße
Pfarrerin Andrea Melzl und Kerstin Kellner

Tag des offenen Denkmals 10.9.17

Tag des offenen Denkmals
Sonntag, 10. September
um 10.00 Uhr in St. Matthäus

Das ganze Jahr über besuchen viele Menschen unsere schöne Kirche. Nicht umsonst gehört sie seit 1985 offiziell zu den
„schutzwürdigen Kulturgütern“. Sie ist ein außerordentlich schönes Baudenkmal und Wahrzeichen unseres Ortes, das es zu bewahren gilt.
In diesem Jahr findet die offizielle Eröffnung dieses Tages in unserem Landkreis in Heroldsberg statt.

Der Tag beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst um 10.00 Uhr in St. Matthäus, anschließend trifft man sich zur feierlichen Eröffnung auf dem Vorplatz des Weißen Schlosses, die durch Vertreter aus Politik und Kultur vorgenommen wird. Neben den Führungen im Weißen Schloss, bieten wir an diesem Tag natürlich auch gerne Kirchenführungen an. Die genauen Zeiten werden wir noch veröffentlichen.

Ökumenischer Passionsgottesdienst 12.3.17

Ökumene – die lange Suche nach Gemeinschaft
Ökumenischer Passionsgottesdienst

Sonntag, 12.03. um 10.00 Uhr in St. Matthäus

Es ist und bleibt eine Suche! Wie zwischen zwei Menschen, die sich immer näher kommen wollen, die Interesse aneinander haben – auch am Anderssein des „anderen“.

Gute Wege suchen und finden – auch in der Ökumene! Es sind ja geradezu ökumenisch-schwangere Zeiten und es gibt im Finale der Luther-Dekade in diesem Jahr viele Möglichkeiten des gemeinsamen Nachdenkens; Gelegenheiten, miteinander zu reden und zu beten.
Ökumene könnte inzwischen getragen sein von geteilter Freude. Anders als früher, da waren es eher leidvolle Trennungserlebnisse. Tatsache ist zwar, dass von manchen „hardlinern“ auf beiden Seiten im Namen der Wahrheit immer noch das Trennende postuliert wird, doch das Kirchenvolk ist seinen Oberen längst voraus.
Im ökumenischen Passionsgottesdienst am 2. Fastensonntag, 12. März um 10 Uhr in St. Matthäus können wir auf dem Ökumeneweg weitere Schritte aufeinander zu üben.
Gestaltet von den beiden Kirchenchören und anhand des diesjährigen Hungertuchs aus Afrika soll gedankt, bedacht und gefeiert werden: was abgelegt wurde, was gewonnen wurde und was noch gesucht wird.

„Ich bin, weil du bist!“ so lautet die Unterschrift unter das Bild, das von dem nigerianischen Künstler Chidi Kwubiris gestaltet wurde. Es ist ein afrikanisches Sprichwort, fast wie ein Credo der Menschlichkeit. Es klingt wie ein Gebet, kann aber auch zwischen Menschen gesprochen werden. Kann auch zwischen Konfessionen eine Brücke sein.

Herzliche Einladung! Bernhard J. Wolf und Klaus Firnschild-Steuer

Vesperkirche in Nürnberg

Nach der gelungenen Premiere Anfang 2016 öffnet die Gustav-Adolf-Gedächtniskirche, die Kirche mitten in der Südstadt wieder im Januar und Februar täglich ihre Türen. Im Kirchenraum, an liebevoll gedeckten Tischen, können Menschen einander begegnen, ins Gespräch kommen, einfach nur da sein, ein heißes Getränk zu sich nehmen, die NZ lesen, ein Mittagessen für einen Euro genießen (wer mehr zahlen kann und möchte, darf das gerne), eine Kerze anzünden, ein seelsorgerliches Gespräch führen, ein Stück Kuchen am Nachmittag essen …
Jeden Tag gibt es Zusatzangebote in der Vesperkirche. Die „Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit“ bietet von Montag bis Freitag Beratung an, Friseurinnen und Friseure schneiden kostenlos die Haare, Rechtsanwälte beraten in juristischen Fragen, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung werden erklärt, Fußpflege und Yoga können ebenso genossen werden wie gemeinsames Singen und Stricken und Geschichten erzählen und noch vieles mehr.
Alle sind herzlich eingeladen, Vesperkirche zu erleben. Wir möchten mit unserem Projekt auch den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken. Wir glauben, dass ein wichtiger Baustein dafür ist, wenn es gelingt, dass Menschen verschiedener Milieus einander wahrnehmen, miteinander am Tisch sitzen, miteinander ins Gespräch kommen. Vesperkirche ist ein Platz für Menschen, die einsam sind und/oder über wenig Geld verfügen, aber auch für die, die gerne über den Tellerrand der eigenen Lebensumgebung hinausschauen.

Pfarrer Bernd Reuther

Kulturprogramm in der Vesperkirche

Sonntag, 05.02.2017, 17.00 Uhr: Das Staatstheater Nürnberg präsentiert die be- kannte Schauspielerin Patricia Litten, die aus der Autobiographie Ihrer Großmutter
„Eine Mutter kämpft gegen Hitler“ liest. Sie wird begleitet von Birgit Förstner am Cello.

Sonntag,12.02.2017, 17.00 Uhr: Friederike Pöhlmann-Griessinger KUNST UND DRA- MA „Ich will einen Garten!“ Ein Stück über den kritiklosen Umgang mit der digitalen Welt mit Friederike Pöhlmann-Griessinger und Roland Eugen Beiküfner.
Sonntag, 19.02.2017, 17.00 Uhr: „Zwei Gitarren, zwei Stimmen, zwei Freunde.“ Blues-Abend mit Tommy Gedon und Wolfgang Bernreuther.
Samstag, 25.02.2017, 17.00 Uhr: Musicalcompany Nürnberg: „I got Life“- Highlights aus Hair, Aida und Grease.

Holocaustgedenkfeier 27.1.2017

Einladung zur Holocaustgedenkfeier

Die zentrale Gedenkfeier in Nürnberg, die unter Federführung des evangelischen Dekanats zusammen mit der Israelitischen Kultusgemeinde, der katholischen Stadtkirche und der Stadt Nürnberg veranstaltet wird, findet am Freitag, 27. Januar 2017 um 19.30 Uhr in der Reformations-Gedächtnis-Kirche in Maxfeld statt. (Berliner Platz: U-Bahn-Station Rennweg)
Dieses Jahr bereiten Schülerinnen und Schüler des Sigmund-Schuckert-Gymnasiums in Eibach die Feier vor und übernehmen auch die musikalische Gestaltung.
Begleitet vom Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg befassen sich die Jugendlichen mit der Geschichte des deutschen Massenmords an der jüdischen Bevölkerung und Fragen nach den Auswirkungen dieses dunklen Kapitels unserer Vergangenheit für die Gegenwart.

Wir laden Sie herzlich ein, mit den Jugendlichen zusammen des Holocausts und seiner Opfer zu gedenken.
Christopher Krieghoff, Dekan

Sternsinger Gottesdienst 6.1.2017 St. Margaretha

Boten der Barmherzigkeit
– die Sternsinger
!

Kaum zu glauben, aber die Sternsinger stehen bereits in der Startposition. Gewänder, Gruppen, Ablauf werden zusammengestellt und in den Gemeinden geplant.
Begeisterung und sorgfältige Vorbereitung gehören dazu und natürlich der funfaktor – Gruppe. Lassen Sie sich anstecken und achten Sie auf weitere Veröffentlichungen, damit Sie zu Hause ein Teil dieser Bewegung sein können. Auch zu Ihnen wollen wir mit dem Segen 20*C+M+B+17 – Christus segne dieses Haus – um den 6. Januar herum kommen. Machen Sie die Türen, die Herzen und Ihren Geldbeutel auf.
Das diesjährige Motto lautet: Gemeinsam für Gottes Schöpfung! E
Eines ist klar: Sternsinger verändern diese Welt zum Guten hin.

Herzliche Einladung auch zum Ökumenischen Gottesdienst mit Aussendung der Sternsinger am Sonntag, 6. Januar 2017 um 10.00 Uhr in St. Margaretha

Friedensgottesdienst 13.11.2016

„Kriegsspuren“ lautet das Motto der ökumenischen FriedensDekade 2016

Mit dem Motto „Kriegsspuren“ will die Ökumenische FriedensDekade auf Spuren von Kriegen aufmerksam machen, gleichzeitig auch auf Spuren, die zu Kriegen führen. Das Motto wurde vom Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade festgelegt. Zum Hintergrund des Mottos schreibt das Gesprächsforum:
„Innerhalb von nur drei Tagen hat das Parlament Anfang Dezember den Syrien-Einsatz der Bundeswehr beschlossen. Dieser Militäreinsatz folgt einer bereits bestehenden Kriegsspur. Aktuelle Militäreinsätze und Waffenlieferungen stellen uns vor die Frage, ob wir solchen Spuren folgen oder sie verlassen wollen, indem wir uns als eine Menschheitsfamilie begreifen und das friedliche Zusammenleben stärken. In der FriedensDekade 2016 wollen wir deshalb Spuren, die in Kriege führen, entlarven.“ Kriege hinterlassen aber auch Spuren. Diese Spuren, die der Erste und der Zweite Weltkrieg, aber auch derzeitige Kriege bei Kriegsopfern und Flüchtlingen hinterlassen und in Familien und Gemeinden erfahrbar sind, sollen ebenfalls sichtbar gemacht werden. Sie sind Warnung und Ansporn, Krieg zu verhindern und zivile Lösungen für Konflikte zu suchen.
Zwei Bibelstellen begleiten die Friedens- Dekade 2016: „Den Weg des Friedens kennen sie nicht, auf ihren Spuren gibt es kein Recht. Sie gehen krumme Pfade; keiner, der ihnen folgt, lernt den Frieden kennen.“ (Jesaja 59, V8 ) und „Darum fürchtet euch nicht vor ihnen! Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern.“ (Matthäus 10, V 26-28)
Der Friedensgottesdienst anlässlich des Volkstrauertages wird diese Thematik ebenso aufnehmen, wie der Taizé-Gottesdienst.

Herzliche Einladung Ihnen allen am Volkstrauertag, 13.11.2016
zum Friedensgottesdienst um 10.30 Uhr
und zum Taizé-Gottesdienst um 19.00 Uhr in St. Matthäus!

Ökum. Reformationsgottesdienst, 30.10.16

Gemeinsam unterwegs – Gottesdienst feiern

2017 feiern die evangelischen Kirchen „500 Jahre Reformation”. In den vergangenen Jahrhunderten dienten die Reformationsjubiläen vor allem dazu, das eigene Selbstverständnis zu stärken und die Trennung zur katholischen Kirche deutlich zu machen. Im Jahr 2017 soll dieses Ereignis nun erstmals so weit wie möglich ökumenisch begangen werden. Dieses Projekt ist ein Beitrag dazu, bis 2017 gemeinsam unterwegs zu sein.
Wieso ein gemeinsamer Gottesdienst?
Der Lutherische Weltbund (LWB) und der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen haben zum ersten Mal eine gemeinsame Liturgie („Common Prayer“; dt. gemeinsames Gebet) entwickelt, die auf dem 2013 erschienenen Dialogdokument „Vom Konflikt zur Gemeinschaft“ basiert. Der Gottesdienst versteht sich als Einladung an Lutheraner und Katholiken, zusammen auf die Licht- und Schattenseiten ihrer Geschichte und Gegenwart zu blicken und sich aufs Neue zum gemeinsamen Zeugnis für den christlichen Glauben zu verpflichten. Zum Auftakt des Gedenkjahres 2017 werden Papst Franziskus, der amtierende LWB-Präsident Bischof Munib Younan und LWB-Generalsekretär Martin Junge am 31. Oktober 2016 diesen Gottesdienst in Lund/Schweden, dem Gründungsort des LWB, feiern.

Wir möchten in Heroldsberg diesen ökumenischen Impuls aufnehmen und laden alle herzlich zu diesem ersten ökumenischen Reformationsgottesdienst am 30.10.2016 um 17.00 Uhr in St. Matthäus ein.
Gemeindereferent Bernhard Wolf und Pfarrer Klaus Firnschild-Steuer gestalten gemeinsam diesen Gottesdienst.
Der Gottesdienst am Vormittag entfällt in St. Matthäus.

Ökum.Kirchweihgottesdienst 18.9.2016 im Festzelt

Herzliche Einladung

zum Ökumenischen Kirchweihgottesdienst
Sonntag, 18. September um 10.00 Uhr im Festzelt am Festplatz!

Vor dem Gottesdienst treffen wir uns um 9.30 Uhr zu einer Kurzandacht in der St. Matthäus Kirche,

um dann in einem langen Festzug zum Festzelt zu laufen. Besonders schön ist es, dass die örtlichen Vereine mit ihren Fahnen am Festzug teilnehmen, sowie die Blasmusik unter der Leitung von Joachim Kreie. Kommen Sie und laufen Sie mit! So wird deutlich, dass der Ursprung des Kirchweihfestes die Weihe der Kirche ist!
Auch die Kinder, die am Kindergottesdienst teilnehmen wollen, dürfen natürlich beim Festzug mitlaufen! Das ist sicher etwas ganz besonderes für sie! Also nichts wie hin! Parallel zum Gottesdienst im Festzelt findet dann der Kindergottesdienst statt. Auf die Kinder wartet eine spannende Kirchenrallye in St. Matthäus!