Raus in die Natur – einen ganzen Tag! 3.5.14

Bist du zwischen 10 und 13 Jahre alt und gerne bei Wind und Wetter draußen unter- wegs? Dann magst du vielleicht mit uns zusammen einen Tag am „Indianerspielplatz“ bei Heroldsberg verbringen.

Zusammen werden wir
am Samstag, 03.05.2014 von 11.00 bis 17.00 Uhr
Abenteuerspiele spielen, picknicken und eine Seilbaustelle errichten – und selbstver- ständlich viel Spaß haben.
Unkostenbeitrag 2,-€

Auch am Samstag, 11.10.2014 ist ein Naturtag geplant.
Treff- und Endpunkt ev. Gemeindezentrum St. Matthäus, Heroldsberg

Interesse? Dann melde dich an bei Steffi Horn, Tel.: 5690990

Informationsabend für neuen Konfi-Kurs 28.4.14

Im Juli beginnt der neue Konfirmandenkurs. Um die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden bzw. ihre Eltern über die Konfirmandenzeit zu informieren, laden wir zu einem Informationsabend am Montag, 28.04. um 20.00 Uhr ins evangelische Gemeindezentrum ein. Soweit sie uns bekannt sind, bekommen die betreffenden Jugendlichen bis Anfang April eine Einladung zu diesem Abend. Falls Ihr Kind mit dem Kurs beginnen und 2015
Konfirmation feiern soll, aber keine Einladung bekommt, melden Sie sich bitte im Pfarramt. In der Regel beginnen die Jugendlichen mit dem Konfirmandenkurs, die in der 7. Schulklasse sind und im Jahr 2015 14 Jahre alt werden.

20 Jahre Evang.-luth. Kirchengemeinde Saransk

20 Jahre Evang.-luth. Kirchengemeinde Saransk

Nach der Vertreibung der letzten überlebenden Deutschen aus dem seit 1945 russischen Königsberger / Kaliningrader Gebiet im nördlichen Ostpreußen blieb dieses 42 Jahre lang ein atheistisch gehaltenes Militär-sperrgebiet. Als Gorbatschow 1991 die Sperre aufhob, und die Sowjetunion zerfiel, kamen viele russlanddeutsche Flüchtlinge aus Kasachstan, 1993 auch die vierköpfige Familie Zelenko. Sie begann in der Nähe des früheren Kirchdorfes Laukischken, nun Saransk, sich eine neue Existenz aufzubauen. Gleichzeitig sammelte Lisa Zelenko mit ihrer gewinnenden Art Russlandeutsche zu einer anfangs noch kleinen Evang.-luth. Gemeinde. Seit dem Frühjahr 1994 feierte man die Gottesdienste 14-tägig zuerst in Wohnzimmern mit dem jeweils aus Kaliningrad kommenden Propst Beyer.

Registrierung und großes Wachstum
1995 durfte die Gemeinde ihre Gottesdienste samstags ab 14 Uhr im kahlen Raum der früheren Kirche in Saransk fei- ern, wurde staatlich registriert, Lisa Zelenko als Leiterin eingetragen. Damals begann auch die bis heute bestehende Partnerschaft mit unserer Heroldsberger Kirchengemeinde.
Die fleißigen Zelenkos kauften die Kantine der aufgegebenen Sowchose Nachmimowo als Wohnung, trieben Ackerbau und Viehwirtschaft auf Pachtland und eröffneten einen kleinen Lebensmittelladen. Hier konnten nun auch humanitä- re Hilfsgüter aus Deutschland gesammelt und an viele Not leidende Gemeindeglieder und andere verteilt werden. Bei ihren Verkaufsfahrten hielt Lisa regelmäßig auch seelsorgerliche Kontakte zu den in 17 Dörfern weit verstreut wohnenden Evangelischen. So wuchs die Gemeinde in den nächsten Jahren bis auf 90 Familien und wurde damit zahlenmäßig und in räumlicher Ausdehnung die größte Landgemeinde der Propstei Kaliningrad.
Weil aber in der Kirche von Saransk gleich nach den Gottesdiensten die Dorfjugend ihre Diskothek veranstaltete, was immer wieder zu Konflikten führte, musste die Gemeinde seit 1996 für ihre Gottesdienste den wegen zugemauerter Fenster düsteren Saal des früheren Gasthauses Tollkühn in Iljitschowo mieten. Weil es im Gebiet der Propstei noch kaum russische Theologen gab, kamen als Prediger deutsche Pfarrer aus Kaliningrad. Festgottesdienste während der Besuche unserer Heroldsberger Partnergruppen wurden im Saal des Kulturhauses von Nachimowo gefeiert.

Ein schönes Gemeindehaus
Als überraschendes Geschenk an die Gemeinde ließ der alte Ostpreuße Hans Karalus auf dem Gelände der von ihm ein- gerichteten Schreinerei Sebold im kleinen Dorf Lomonossowka nahe Saransk ein Gemeindehaus errichten, das im April 2001 eingeweiht werden konnte. Finanziert war es von mehreren Spendern, auch aus Heroldsberg und von der Gemeinschaft ev. Ostpreußen. Ein großer, heller Saal für Gottesdienste und Feiern, zwei Nebenräume, eine große Küche und WCs. Das alles beflügelte das Gemeindeleben erfreulich. Zu einem Kindertag kamen z.B. über 40 Kinder.

Auswanderungen schwächten die Gemeinde
Aus Neid oder um Schutzgeld zu erpressen, wurde im Sommer 2002 der Stall von Zelenkos durch ein Feuer zerstört, Kühe wurden gestohlen, und bei der Polizei verschwanden wichtige Dokumente. Im Frühjahr 2003 flohen Zelenkos vor weiteren Bedrohungen nach Deutschland. Lisas Nachfolger als Leiter der Gemeinde wurde bis zu seinem frühen Tod Wladimir Lakman. Er konnte die Erosion der Gemeinde nicht verhindern; viele sahen hier keine gute Zukunft mehr, zogen nach Kaliningrad, wanderten nach Deutschland aus. Die Gemeinde schmolz allmählich um zwei Drittel.

Pastor Michelis zuständig
Immerhin ist seit 2003 der russlanddeutsche Pastor Wladimir Michelis neben 5 anderen Gemeinden auch für Saransk zuständig und hat durch seine guten Predigten und Hausbesuche das Vertrauen der Gemeinde gewonnen. Leider kann seit September 2010 das Gemeindehaus nicht mehr benutzt werden, weil der ausgewanderte Besitzer des Gesamtgrundstücks wegen Streits mit dem Pächter der Schreinerei Strom und Wasser sperren ließ. Nun besuchen einige im Westen der Gemeinde die Gottesdienste in Turgenjewo, der größere Teil feiert mit Pastor Michelis alle 14
Tage Gottesdienst in der Wohnküche von Vera Frisen in Sosnovka ganz im Osten des Gemeindegebietes. Diese treue Restgemeinde hält nun ganz vertrauensvoll zusammen.

Jährliche Besucher aus Heroldsberg
Zur diesjährigen Fahrt nach Saransk vom 11. bis 19. Juni (Pfingstferien) in mehreren PKW laden wir nochmals herzlich ein.
Alle Informationen dazu bekommen Sie gerne bei Ehepaar Plorin. Rufen Sie doch einfach mal an! Tel. 0911 / 57 00 50
Klaus Plorin

Metropolmusik 2014, Konzert 25.4.

LOCHAMER LIEDERBUCH UNEARTHED Freitag, 25.4. um 20.00 Uhr in St. Matthäus

Das „Lochamer Liederbuch“ ist die älteste vollständig erhaltene Liedersammlung Europas. Es enthält an die 50 Lieder, von denen auch heute noch einige bekannt und in Gebrauch sind, wie z.B „All mein Gedanken, die ich hab“ oder „Ich spring an diesem Ringe“.

Der Verein Metropolmusik e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die kreative Musik der Metropolregion zu fördern, und so erkennen wir das „Lochamer Liederbuch“ als einen kostbaren, unentdeckten Schatz. In der Konzertreihe „Lochamer Liederbuch Unearthed“ heben wir diesen Schatz und präsentieren ihn in ganz neuer Weise.

Getreu der Maxime der Metropolmusik, über alle stilistischen Grenzen hinweg aktuelle Musik zu schaffen, werden verschiedenste Einflüsse in diesen neuen Werken spürbar sein. Jazz und Avantgarde, Popsong und kammermusikalischer Folk halten unerwartete und schlüssige Interpretationsweisen bereit.

Jedes Konzert der Reihe „Lochamer Liederbuch Unearthed“ bringt die Musik in neuen Bearbeitungen und mit neuen Ensembles auf die Bühne!

Diesmal „Alte Musik“
Pia Praetorius – Regal, Orgel
Christine Riessner – Laute, Archiluto, Barockgitarre
Justus Wilberg – Traversflöte, Krummhorn, Garkleinflötlein
Dietrich Haböck – Gambe n.n. – Gesang

Diesmal „Neue Musik“
Rayka Wehner – Gesang
Joachim Lenhardt – Sopransaxophon
Irene von Fritsch – Violoncello
Maja Taube – Harfe
Andreas Gandela – Percussion

Diesmal Kompositionen zu Liedern aus dem „Lochamer Liederbuch“ von Takako Ono
Johannes Billich Filip Wisniewski Izabella Effenberg Christoph Müller

Theateraufführungen der Spin(n)däckers im Mai

Endlich ist es soweit!
Die Spin(n)däckers präsentieren ihr neues Stück:

„Frauen sind immer gefährlich“

Ein Lustspiel von B. Fathmann und H. Proske

Fr. 09.05.14 um 20.00 Uhr Sa. 10.05.14 um 20.00 Uhr Fr. 16.05.14 um 20.00 Uhr

Gemeindezentrum, Spindäckerstr. 6, Heroldsberg

Preis: Erwachsene 6,- und Ermäßigt 4,- Euro

Vorverkauf bei:
Schreibwaren Reinfelder oder K. Kellner Tel.: 5180936

Mitwirkende:
Ralf Zierold, Diana Schmidt, Kerstin Kellner und Anja Sperschneider

Vorhang auf heißt es wieder im Gemeindezentrum. Diesmal ein Lustspiel in 3 Akten.

Zum Inhalt: Thea besitzt ein Haus, welches in drei Monaten zwangsversteigert werden soll, was vor allem auf Theas Spielleidenschaft zurückzuführen ist. Sie hat zwei Mieter – ihre ältere Schwester Ulla und den etwas tollpatschigen Rentner Karl Bockelmann — und dann schneit auch noch die Stiefschwester Beate ins Haus. Als in der angespannten Situation Thea Karl die Kündigung des Mietvertrags androht, erleidet dieser einen Schwächeanfall und Ulla bringt ihn ins Krankenhaus.
Während Karls Abwesenheit trifft ein Schreiben der Fernsehlotterie ein, welches Beate und Thea heimlich öffnen und beglückt feststellen, dass Karl 250.000,- € gewonnen hat. Mit Hilfe von Karls Sparbuch und einer gefälschten Unterschrift gelingt es ihnen auch, Verfügungsgewalt über das Geld zu erlangen und die Rettung für Haus und Existenz scheint nahe — da taucht überraschend Karls Zwillingsbruder Johnny auf und es entwickelt sich alles anders als erwartet.

Ökumenische Passionsandacht 11.4.

am Freitag, 11. April um 19.00 Uhr in St. Matthäus

In dieser stimmungsvollen Andacht wollen wir verschiedene Bildausschnitte des berühmten Isenheimer Altars von Matthias Grünewald betrachten und neu zu uns sprechen lassen.
Die Bilder setzen das mittelalterliche Bild des Isenheimer Altars mit einer Instagram-Optik in Szene und vermitteln somit einen ungewohnten Bildeindruck. Die meditativen Texte, die Gebete, Lieder und die Musik führen uns in das damalige Passionsgeschehen hinein und lassen zugleich die aktuellen Leidenswege deutlich werden.

MINI-GOTTESDIENSTE 13.4. und 11.5.14

für kleine (und große) Leute!

Biblische Geschichten erleben, singen und munter Gottesdienst feiern. Der Gottesdienst für die Kleinsten und ihre Familien findet
am Sonntag, 13. April und 11. Mai, jeweils um 10.30 Uhr im evang. Gemeindezentrum statt.

Anschließend gibt es bei Kaffee, Getränken und Plätzchen noch Zeit zur Begegnung und zum Austausch.
Herzliche Einladung!
Mini-Gottesdienst-Team, Infos bei Johanna Brennhäußer, Tel.: 0175 4055503

Taufgottesdienste

feiern wir am 06.04., 11.05., 08.06., 20.07., 10.08., 07.09. und 12.10. jeweils um 11.30
Uhr. Dabei fassen wir mehrere Tauffamilien zusammen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass Ihr Kind während eines üblichen Sonntagsgottesdienstes getauft wird. Bitte melden Sie die Taufe rechtzeitig an, damit ein Taufgespräch verabredet werden kann. Bei davon abweichenden Zusatzterminen erheben wir eine Gebühr in Höhe von 100.- €.

Seniorennachmittage 11.4. und 23.5.2014

Herzliche Einladung zum Seniorennachmittag

Freitag, 11. April 2014 um 14.30 im GZ
Hilfe für Tansania – Zwei Diakone aus Rummelsberg berichten

Freitag, 23. Mai 2014 um 14.30 im GZ Ausflüge – Reisen – Sommerfrische Wir schwelgen in Erinnerungen

Das Mitarbeiter-Team des Seniorenkreises freut sich auf Sie!

Zum Seniorennachmittag am 11.04.2014 um 14.30 Uhr im Gemeindezentrum.
An diesem Nachmittag möchten wir Ihnen Bilder zeigen und von unseren Erlebnissen und Eindrücken aus Tansania berichten.

Partnerschaftlichen Austausch hegen und pflegen

Studierende der Diakonenausbildung Rummelsberg sowie die Brüderhausleitung besuchten die Brüder in Tansania und bauten Bienenkörbe für den dortigen Honig. Seit vielen Jahren unterhält die Rummelsberger Brüderschaft eine intensive, partnerschaftliche Beziehung zur dortigen Evang.- Luth. Kirche im Norden von Tansania. Dadurch wurde es möglich, dass in Faraja seit 1997 ebenfalls Diakone (ähnlich wie in Rummelsberg) ausgebildet werden.
Regelmäßige, gegenseitige Besuche wurden dabei vereinbart. In diesem Jahr waren die Rummelsberger wieder an der Reihe, doch sie wollten nicht mit leeren Händen kommen:

Honig für Tansania
In Tansania gibt es viele Bienen, deren Honig von besonderer Qualität ist. Damit das Faraja Diaconic Center sowohl ausreichend Honig für sich selbst, als auch zum Verkauf produzieren kann, haben die Studierenden aus Rummelsberg und aus Tansania sowie ein Imker-Fachmann aus Tansania mehrere Bienenkästen gebaut sowie ältere restauriert. Durch Workshops und Seminare wurden wir vor Ort in die Welt der Bienen hineingenommen und wir durften einiges lernen, z.B. dass es in Tansania stachellose Bienen gibt!

Doch wir bauten nicht nur Bienenstöcke …
– wir besuchten Gemeinden und feierten unterschiedliche Gottesdienste und Andachten gemeinsam.
– wir besuchten Rehabilitation Centers sowie Schulen für geistig- und körper- behinderte Kinder.
– wir besuchten Rummelsberger Einrichtungen z.B. USA RIVER Rehabilitation & Training Centre.
– wir hielten Workshops und Seminare für die christliche Jugendarbeit vor Ort.
– wir traten in Austausch mit den Gläubigen in Tansania und setzten uns damit auseinander.