Der Waldtag

für Kinder von 5-10 Jahren findet einmal im Monat

freitags von 15.45-17.45 Uhr an folgenden Terminen statt:

07.02., 13.03.

Unkostenbeitrag: 10,- € pro Halbjahr für Mitglieder der ev. Gemeinde oder des BN, oder 15,- € für Nichtmitglieder

Wir würden uns riesig freuen, wenn du (wieder) mit dabei bist und vielleicht sogar einen Freund oder eine Freundin mitbringst.

Bei Interesse meldet euch bei  Rike Ließfeld, Tel.: 0911/92378445 oder
Steffi Horn, Tel.: 0911/5690990

Lebendiger Adventskalender 2019

Zum achten Mal lädt unsere Kirchengemeinde zum „Lebendigen Adventskalender“ ein.
Der lebendige Adventskalender möchte Menschen gerade in der Adventszeit zusammen bringen! Gemeinschaft und Begegnung stehen im Vordergrund und gemeinsame Lieder, Geschichten und Lichter laden ein, sich innerlich auf das Kommen Gottes in die Welt an Weihnachten einzustimmen.
An jedem Abend in der Adventszeit wird eine kleine „Adventsfeier“ von einer anderen Person oder Gruppe vor der eigenen Haustür gestaltet. Familien mit Kindern sind besonders angesprochen, aber auch Ältere und Einsame können die gemeinsame Feier, die jeden Abend um 18 Uhr vor einem anderen Haus beginnt, genießen.
Weder Kirchenmitgliedschaft noch andere soziale Beziehungen spielen bei der Teilnahme als Gastgeber oder Besucher eine Rolle.
Besondere Angebote der Kirchengemeinde (z.B. Konzerte in der Kirche) haben wir in den Adventskalender integriert. Bitte achten Sie hier auf die gesonderten Anfangszeiten.

Beginn jeden Abend um 18 Uhr, Konzerte und Waldweihnacht um 17 Uhr
01.12. Adventsmarkt mit dem evangelischen Posaunenchor
02.12. Familie Fröhlich, Reichswaldstr. 48a
03.12. Familie Ruf-Oesterreicher, Kalchreuther Weg 10
04.12. Familie Auers, Kirchenweg 2
05.12. Familie Langmann, Welserstr. 8
06.12. Familie Reiniger, Hauptstr. 47
07.12. Familie Piller, Hauptstr. 102
08.12. 17.00 Uhr Adventsmusik, Evang. Kirche
09.12. Familie Hörauf, von-Geuder-Str. 5
10.12. Familie Bauer, Fritz-Griebel-Str. 5
11.12. Evangelische Jugend, GZ, Spindäcker Str. 6
12.12. Lilo Köhn, Zum Blech 3
13.12. Familie Holzmann, Oskar-Rosenfelder-Str. 1f
14.12. 17.00 Uhr Konzert Auszeit mit Musica Sacra, Kath. Kirche
15.12. 17.00 Uhr Konzert Unity Singers, Evang. Kirche
16.12. Familie Mailänder, Jagdweg 49a
17.12. Anja Geyer, Kohlengasse 33a
18.12. Ökum. Familienkreis bei Familie Uhl, Föhrenweg 18
19.12. Familie Kreitz, Taiostr. 5d
20.12. Familie Kellner, von-Geuder-Str. 8
21.12. Familie Siegel, Wiesenweg 3c
22.12. 17.00 Uhr Waldweihnacht
23.12. Vier-Schlösser-Blasorchester, Jutta Hameyer, Fritz-Griebel-Str. 17
24.12. Weihnachtsgottesdienste

Werke von Barock bis Modern – Konzert für Trompete, Violine und Orgel

Am Sonntag, 10. November um 17.00 Uhr findet in St. Matthäus

bereits zum neunten Mal das traditionelle Konzert für Trompete, Violine, Viola und Orgel in der angehenden, gemütlichen dunklen Jahreszeit statt. Celine Wilke, Katharina Liebster-Klakow und Cornelius Liebster, die seit Jahren auch das musikalische Leben in ihrer Heimatgemeinde Heroldsberg durch ihre pädagogische Arbeit fördern, stellen sich wieder musikalisch in diesem ruhigen, aber frischen Konzert vor.
Es erwartet Sie wie gewohnt ein kleines, liebenswürdiges Programm vom Barock bis zur Moderne, vom Solo bis zur außergewöhnlichen Viererbesetzung.
Als Organist ist wie beim letzten Mal der Kantor der Nürnberger Lorenzkirche, Thomas Schuhmann, mit dabei.
Celine Wilke – Violine. Katharina Liebster-Klakow – Viola
Cornelius Liebster – Trompete  und Thomas Schumann – Orgel
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Familiengottesdienst zum Erntedank

Wir feiern den Erntedankfestgottesdienst gemeinsam mit den Kindern des Kindergartens Regenbogen als Familiengottesdienst

am Sonntag, 6. Oktober um 10.00 Uhr in St. Matthäus

Einige von Ihnen haben uns in den letzten Jahren immer wieder geholfen, den Erntealtar mit unterschiedlichen Ga-ben zu füllen. Wenn Sie auch in diesem Jahr etwas geben möchten, können Sie Ihre Gaben am Samstag, 5. Oktober zwischen 11.00 und 12.00 Uhr in der Kirche abgeben. Bereits jetzt herzlichen Dank!

Nachrichten aus Saransk

Nikodemus Redler gestorben
Telefonisch erfuhr ich durch Pastor Michelis Ende Juni die traurige Nachricht, dass Nikodemus Redler in Stadtallendorf / Hessen gestorben ist.
Er war wohl schon länger krank; denn ich erreichte ihn seit Monaten nicht mehr, weder in Hessen noch in seinem Haus am Rande von Polessk, wo er die meiste zeit des Jahres verbrachte, weil er dort die Freiheit und Weite der Landschaft erleben konnte.
Der bescheidene, freundliche Russlanddeutsche hatte Anfang der 90er Jahre nach der Auswanderung aus Kasachstan und kurzem Aufenthalt in Deutschland zusammen mit seiner Schwester am Rand der Kreisstadt Polessk (früheres Labiau) eigenhändig zwei zweigeschossige Häuser erbaut. Von 1999 bis 2014 bekamen wir dort mit unseren Gruppen endlich ein brauchbares Quartier mit guter Verpflegung durch seine Wirtschafterin. Unsere jüngeren Reiseteilnehmer fanden schlichtere und billigere Schlafplätze im großen Dachgeschossraum der Garage.
Nikodemus wich mit Frau und Kindern in die Saunaräume aus, um für uns Platz zu machen. Am Badesee baute er uns einen Steg zum leichteren Ein- und Ausstieg. Unvergesslich, wie Nikodemus unsere Gruppe einmal im selbst gebauten Motorboot auf Deimefluss und Friedrichsgraben zu einem Picknick weit hinaus fuhr. Er hat als hilfreicher Gastgeber viel zum äußeren Gelingen vieler unserer Partnerschaftsreisen beigetragen.
Seit 2015 ist uns Ausländern das Wohnen bei Privatleuten verboten. Wir übernacheten seitdem im Hotel Forsthaus in Sosnowka, blieben aber mit Nikodemus in telefonischer Verbindung. Nun fehlt uns dort schon wieder ein vertrauter Bekannter.

Sorgen um chronisch Kranke
Bei Valerij Koslow in Nachimowo hat sich seine Nierenschwäche so sehr verschlimmert, dass er nun wöchentlich viermal zur Dialyse muss, die nur im Gebietskrankenhaus in Kaliningrad (ca. 60 km entfernt) möglich ist, wohin ihn treusorgend seine liebevolle Schwiegertochter fährt. Spenden aus Heroldsberg decken die Behandlungskosten ab. Wie lange kann er sich daheim noch an seinen drei Enkelbuben freuen, die er kaum noch erkennen kann, weil auch seine Augen immer mehr versagen?

Die trotz allem humorvolle Ljuba Koslowa und ihr Mann, der sangesfreudige Anatolij Koslow in Saransk müssen we- gen ihrer chronischen Herz- und Diabeteskrankheiten immer wieder zur Behandlung ins Kreiskrankenhaus in Polessk; eine endgültige Heilung ist nicht mehr möglich.
Bei Wolodja, dem Sohn von Irina Komorowa in Druschnoje, macht sich der schon lange behandelte und überwunden geglaubte Krebs leider wieder bemerkbar. Welche Art der Behandlung könnte dauerhaft helfen?

Zu viert in die Partnergemeinde
In unsere Partnergemeinde Saransk fahren wir Anfang September zu viert. Denn Hansjörg Bosch (zum 3. Mal seit 1996) und seine Frau Maria (zum 2. Mal nach 2014) begleiten meine Frau und mich erfreulicherweise. Am Montag, 2. September, wollen wir nachmittags in der Wohnküche von Wera Frisen einen Gottesdienst feiern. Meine Predigt wird Pastor Michelis gleich ins Russische übersetzen; denn Ausländer dürfen in Russland nicht mehr predigen; die deutsche Fassung lesen wir Deutschen still vom Blatt; so wird das Verbot umgangen. Lieder werden wir zusammen zweisprachig aus dem russisch-deutschen Gesangbuch singen.
Bei unseren Besuchen der Familien können wir mit Stoffen, Strickwollen, gut erhaltener Bettwäsche und Handtüchern Freude bereiten.

Wir danken Ihnen für jede Unterstützung der Partnerschaftsarbeit.

Im 25. Jahr unserer Gemeindepartne schaft feiern wir den Heroldsberger Saransk-Gottesdienst am 20. Oktober in der St. Matthäuskirche.
Dazu laden wir Sie schon heute herzlich ein.
Mit guten Wünschen grüßt Sie freundlich Klaus Plorin