Empfang für Neuzugezogene 16.4.16

Sind Sie im Laufe des Jahres 2015 oder in diesem Jahr nach Heroldsberg gezogen? Haben Sie Ihre neue Kirchengemeinde schon kennengelernt? Haben Sie Lust, einen Blick in unsere sehenswerte Kirche St. Matthäus zu werfen?
Wir möchten Sie herzlich zu einem Empfang für neuzugezogene Gemeindeglieder einladen. Im Rahmen einer kleinen Kirchenführung können Sie Heroldsbergs Wahrzeichen, dessen Ursprünge im 12. bis
13. Jahrhundert liegen, von innen kennenlernen. Anschließend besteht die Möglichkeit zu Begegnung und Gesprächen mit unterschiedlichen Vertreterinnen und Vertretern der Kirchengemeinde im evangelischen Pfarrhaus, einem der ältesten Pfarrhäuser Deutschlands. Kommen Sie doch einfach vorbei!

Wann? Samstag, 16. April, um 17.00 Uhr
Wo? Kirche St. Matthäus

Natürlich sind auch Ihr Partner/Ihre Partnerin und Ihre Kinder herzlich willkommen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Kirchenmusik am Karfreitag, 25. März 14.30 Uhr in St. Matthäus

Kirchenmusik Karfreitag Heroldsberg
Der besondere Gottesdienst
Kirchenmusik am Karfreitag, 25. März 14.30 Uhr in St. Matthäus

Karfreitag: Der Zeitpunkt des Todes Jesu dient traditionell der stillen Betrachtung des Leidens und Sterbens Jesu unter der Frage: was bedeutet dieses Sterben für Jesus – aber auch für mich? Eine Antwort darauf hat Jesus selbst zu Lebzeiten gegeben: jeder nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Die Kirchenmusik in der St. Matthäuskirche dient beiden Aspekten der Karfreitagsfrage. Der Chor blickt auf den sterbenden Jesus mit der lateinischen Motette „Es geschah eine Finsternis…“ (Marc‘ Antonio Ingegneri *1547). Danach übernehmen Streicher und Oboen zusammen mit einer Bassstimme die Antwort des Glaubens „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“ (J. S. Bach*1685). Chor und Orchester beschließen die Musik mit dem Choral „Komm, o Tod, des Schlafes Bruder“ mit der Schlusszeile „… denn durch dich komm ich hinein zu dem schönen Jesulein“. Der Schlussakkord wirkt dabei schon wie eine unauslöschliche Auferstehungshoffnung.
Franz Peschke

Kindergottesdienst 2016

Nach dem spärlichen Besuch bei den zurückliegenden Kindergottesdiensten des vergangenen Jahres, haben wir im Kindergottesdienstteam grundsätzlich überlegt, wie wir mit dieser, aus unserer Sicht nicht zufriedenstellenden Situation umgehen wollen. Das Team hat bisher mit großem Aufwand und viel Freude, die Kindergottesdienste vorbereitet und durchgeführt, doch wenn nur zwei bis vier Kinder kommen – manchmal sogar niemand – ist das frustrierend. Nach vielen Überlegungen und grundsätzlichen Fragestellungen haben wir uns dazu entschlossen, in diesem Jahr keinen monatlichen Kindergottesdienst mehr anzubieten.
Stattdessen versuchen wir den Focus stärker auf die etablierten Familiengottesdienste zu legen. Wir wollen versuchen für diese Gottesdienste gezielt Familien mit Kindern einzuladen und entsprechend die Gottesdienste zu gestalten. Zugleich soll dieses Jahr dazu dienen, weitere Ideen für die künftige Arbeit zu sammeln und zu entwickeln.
Der nächste Familiengottesdienst ist der Gottesdienst am Ostermontag (28.3.16). Diesen Gottesdienst wollen wir im evang. Gemeindezentrum feiern. Da- bei treffen wir uns erst um 11 Uhr und verlängern durch einen Brunch das gemeinsame Feiern.
Natürlich hoffen wir, dass viele Familien unserer Einladung folgen!
Klaus Firnschild-Steuer, Pfr.

Benefizkonzert mit dem Duo los Vecinos 11.3.16

„Musik verbindet Welten“
ein Benefizkonzert mit dem Duo los Vecinos
am Freitag, 11. März 2016 um 20.00 Uhr in St. Matthäus

Die Flüchtlingshilfe Heroldsberg konnte das Duo Los Vecinos für ein Benefizkonzert zu Gunsten der hier lebenden Flüchtlinge gewinnen. Unter dem Motto
„Musik verbindet Welten“ werden die Musiker in ihrem Programm die vielfältigen musikalischen Verbindungen und Einflüsse zwischen den musikalischen Traditionen der Alten und der Neuen
Welt akustisch zum Ausdruck bringen. André Simão (Gitarre) und Gustavo Mendoza (Flöte und Gesang) spielen klassische Musik, lateinamerikanische Musik, Bossa Nova und Choros, und sind in zwei verschiedenen Sinnen Nachbarn (Vecinos): durch ihre Herkunftsländer, Brasilien und Kolumbien, und weil sie im gleichen Stadtteil Nürnbergs wohnen.
Der Gitarrist André Simão beendete seine Meisterklasse an der Hochschule für Musik in Nürnberg im Juli 2010, und spielt Solo-Konzerte und Kammermusik im europäischem Raum, Asien und Südamerika. Gustavo Mendoza absolvierte sein musisches Studium an der Hochschule für Musik in Nürnberg bei Marcos Fregnani-Martins, Flötist der Bamberger Symphoniker, und ist sowohl als Konzertmusiker als auch als Pädagoge tätig.

Draußentage 1.3.16 und 5.4.16

Hallo Kinder,
einmal im Monat jeweils dienstags erkunden wir zusammen Wald, Feld und Wiese. Dort werden wir zusammen Spiele machen, ein Waldsofa bauen, den Wald verzaubern oder oder oder ….
Eingeladen sind alle Kinder von 5 bis 10 Jahren.
Wir treffen uns um 15.30 Uhr am Gemeindezentrum und kommen um 17.30 Uhr wieder zurück. Bitte tragt dem Wetter angemessene Kleidung.
Nächste Termine: 1. März, 5. April
Ich freue mich auf euer Kommen. Steffi Horn

Neues aus unserer Partnergemeinde Saransk

Am Jahresende 2015 berichtete mir Pastor Michelis am Telefon:

Weihnachtsgottesdienst und Feier
Am Heiligen Abend waren beim Gottesdienst in der Wohnküche von Vera Frisen fast alle Familien vertreten. Einige Schichtarbeiter fehlten leider. Irina Komorowa brachte ihren Sohn Wolodja mit, bei dem die Behandlung seines Lymphdrüsenkrebses bisher gute Erfolge zeigt. Bei der anschließenden Weihnachtsfeier spielte er, mit einem Turban verkleidet, freudig den Weihnachtsmann und verteilte einige kleine Geschenke der Propsteiverwaltung. Pastor Michelis konnte alle unsere Weihnachtsbriefe direkt an die Familien oder zur Weitergabe abgeben und erfreute damit alle Anwesenden. Denn außer meiner Andacht, die Natascha Bosch ins Russische übersetzt hatte, und einer Weihnachtskarte war das nach Familiengröße gestaffelte Geldgeschenk unserer Gemeinde angesichts massiver Teuerung der Lebensmittel und des Heizmaterials eine sehr willkommene Hilfe. Pastor Michelis dankte im Namen aller Beschenkten allen Spendern in und um Heroldsberg ganz herzlich dafür, bat mich, den Dank weiterzugeben.
Beim Gottesdienst war Frau Ernst aus Krasni Jar nicht mehr dabei. Die Familie ist nach Deutschland ausgewandert, wo die beiden älteren Töchter schon seit einiger Zeit studieren. Sie sahen in Russland keine beruflichen Möglichkeiten mehr. Dem behinderten Sohn Damir kann hier vielleicht besser geholfen werden. Für die bisherigen drei Pflegekinder der Familie Ernst muss nun der Staat dort eine neue Pflegefamilie finden.

Krankheiten, Operationen, Beerdigung
Unsere Weihnachtsgrüße an unsere Freundin und Dolmetscherin Albina erreichten sie über die Propsteiverwaltung, von Enkelin Vika abgeholt.
Albina geht es wegen ihrer Angina pectoris leider nicht gut. Zu einer nötigen Bypass-Operation konnte sie sich bisher nicht entschließen; mit ihren fast 84 Jahren hat sie Angst davor.
Eine solche OP wagte aber Anatolij Koslow, der sangesfreudige Bassist und Ehemann der lustigen Ljuba in Saransk. Nun geht es ihm besser. Nachdem solche Operationen bisher nur in Moskau und St. Petersburg durchgeführt werden konnten, sind sie jetzt auch in Kaliningrad möglich.

Der seit dem frühen Tod seiner querschnittsgelähmten Frau Tamara verwitwete und schwer nierenkranke Valerij Koslow in Nachimowo lag wegen Komplikationen bei den mehrmals wöchentlich nötigen Dialysen Ende 2015 noch immer zur Behandlung im Gebietskrankenhaus in Kaliningrad, nur mit langsamer Besserung seines Zustands.
Am 25.12. (dort kein Feiertag) musste Pastor Michelis in Poddubnoje (früher südlichstes Dorf unserer Partnergemeinde), die Beerdigung eines achtzehnjährigen jungen Mannes halten. Der war als Kind bei einem Sommerfest-Gottesdienst in Nachimowo von mir getauft worden. Seine Eltern hielten sich später nicht mehr zur Gemeinde, ließen sich vor einiger Zeit scheiden. Nach einem Verkehrsunfall musste dem Sohn ein Bein amputiert werden. An späten weiteren Folgen des Unfalls starb er nun. Die Eltern baten ausdrücklich Pastor Michelis um die Beerdigung. Wobei sie sich darauf beriefen, dass er doch in der ev. Gemeinde getauft wurde und darum auch von deren Pastor seinen letzten Segen bekommen solle.

Ein Cafe in Sosnovka?
Vera Frisen, die fröhliche Gastgeberin für die Gottesdienste, musste ihre körperlich schwere Arbeit im Hotel Forsthaus in Sosnovka aufgeben. Von ihrer Altersrente kann sie aber kaum leben. Nun arbeitet sie in einem neu gegründeten Cafe an der großen Kreuzung an Sosnovkas Hauptstraße. Diese Gründung ist ein großes Wagnis. Denn wer hat dort noch Geld und Zeit, sich in ein Cafe zu setzen, besonders während der Woche? Fast nur am Wochenende gibt es Gäste, meist junge Leute, die wochüber weitab in Kaliningrad arbeiten, aber am Samstag ihr Heimatdorf besuchen. Wird es das Cafe wohl noch geben, wenn wir im Sommer (der Termin steht noch nicht fest) wieder unsere Partnergemeinde besuchen?

Holzsterne waren wieder sehr beliebt
Herr Otto Schubert in Oberschöllenbach hatte wieder Holzsterne verschiedener Größe angefertigt, die wir, wie schon seit Jahren, zugunsten von Saransk verkaufen durften. Am 2. Advent waren sie vor und nach dem Gottesdienst und der Adventsmusik ganz schnell verkauft. Zu den erzielten 660,- € spendete Herr Schubert auch die 550,- € seines Sternverkaufs in Eckental – eine großherzige Unterstützung für Notleidende in Saransk.
Klaus Plorin

Zelten für Kinder, 16.05.-20.05.2016

Zelten an der Harnbachmühle vom 16.05.-20.05.2016

Teilnehmer: Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren
Leitung: ehrenamtliches Mitarbeiter-Team der Gemeinden St. Matthäus Heroldsberg und Allerheiligen Nürnberg
Kosten: 120,- €
Anmeldung: bis spätestens 18. März 2016
bei Steffi Horn: 0911 – 569 09 90 oder beim Evang. Pfarramt: 0911 – 518 06 59

Taufgottesdienste

feiern wir am 21.02., 13.03., 03.04., 08.05.,19.06., 17.07.2016 jeweils um 11.30 Uhr.
Dabei fassen wir mehrere Tauffamilien zusammen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass Ihr Kind während eines üblichen Sonntagsgottesdienstes getauft wird. Bei davon abweichenden Terminwünschen müssen wir eine Gebühr in Höhe von 100.- Euro berechnen, da es einen zusätzlichen Aufwand für Mesner und Organist bedeutet. Bitte melden Sie die Taufe rechtzeitig an, damit ein Taufgespräch verabredet werden kann.

10 Jahre Seniorennachmittag

10 Jahre Seniorennachmittag

Unglaublich, aber wahr! Unser Seniorennachmittag besteht nun in dieser Form schon seit 10 Jahren!
Noch besser aber ist, dass der Seniorennachmittag zu einem der bestbesuchten Kreise unserer Kirchengemeinde gehört. Regelmäßig nehmen nun zwischen 40 und 50 Personen daran teil. Dabei ist das Team noch nicht einmal mitgerechnet! Das Team ist ohnehin das Herzstück des Seniorennachmittages.
Vor zehn Jahren übernahm Pfarrerin Manuela Kainz die Initiative und begann mit Maria Bosch, Dorle Geismar, Karin Hertel, Gertraud Hofmann, Erika Raab und Gertraud Röhrig für unsere Seniorinnen und Senioren ein attraktives Programm einmal monatlich an einem Freitagnachmittag anzubieten. Bei ersten Treffen kamen 16 Besucherinnen. Seit dem ist nicht nur die Besucherzahl gestiegen, sondern auch das Mitarbeiterteam. Inzwischen wirken auch Anna Bub, Henriette Fiedler, Gerda Mallinger, Elisabeth Rauch, Karin Tschech und Ilse Winter tatkräftig mit. Nicht zu vergessen unsere Religions- pädagoginnen, die bisher im Zweijahresrhythmus in unserer Kirchengemeinde ihren Vorbereitungsdienst absolviert haben bzw. absolvieren.
Bei so viel Frauenpower kommt es nicht von ungefähr, dass der Seniorennachmittag attraktiv und beliebt ist. Selbst einige Männer finden inzwischen den Weg dorthin.

Allein der Raum- und Tischschmuck ist eine einzige Augenweide! Liebevoller und einladender finden Sie kaum eine Veranstaltung vorbereitet. Maria Bosch ist dabei unendlich kreativ und erfinderisch. Bis ins kleinste Detail gestaltet sie liebevollste Dekorationen. Jeder Seniorennachmittag wird mit einer Andacht begonnen und steht unter einem besonderen Thema. Auch hier kennt die Phantasie des Teams keine Grenzen. Von der Faschingsfeier, über Reiseberichte, Kabaretteinlagen oder tiefgründige Vorträge, alles findet seinen Platz und großen Gefallen bei den Besuchern.
Wir können nur dankbar sein für diese tolle Entwicklung unseres Seniorennachmittages, für alle, die sich hier engagieren und für Gottes Segen über allem Wirken.
Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und noch viele erfüllte Jahre!
Klaus Firnschild-Steuer, Pfr.