Jeder Euro zählt!

In diesem Jahr wollen wir mit dem nächsten Bauabschnitt an der St. Matthäus Kirche beginnen, der Turmsanierung. Die Voruntersuchungen sind abgeschlossen. Auffällig sind die starken Risse im Turmmauerwerk und im Turm-Erdgeschoss. In alten Bauakten fanden sich zudem Hinweise auf statische Probleme mit dem Glockenturm bei früheren Renovierungen.

Die Rissbildungen sind zurückzuführen auf fehlende, das Mauerwerk stabilisierende Ringankersysteme und auf die nachträglich erweiterten Türöffnungen im Erdgeschoss. Außerdem wurde der Schwellenkranz des Turmdachstuhls bei früheren Reparaturen durchtrennt. Vor Beginn der Sanierungsmaßnahmen am Turm sollen die Wandmalereien an der Südwand des Turm-Erdgeschosses im Bereich der Risse durch einen Restaurator gesichert werden, um weitere Schäden durch mögliche Erschütterungen im Zuge der Bauarbeiten zu vermeiden. Auf der Grundlage einer Befunduntersuchung soll dann in Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege ein Restaurierungskonzept für die Wand- und Deckenmalereien erarbeitet werden.

Da es sinnvoll erscheint, soll im Zuge der Maßnahmen am Turm auch die Restaurierung des Vorraumes mit den Malereien durchgeführt werden. Der Kirchenvorstand und das Kirchenbauamt in Nürnberg, sowie der Bauausschuss des Dekanates haben bereits grünes Licht für den Baubeginn gegeben.
Die Marktgemeinde Heroldsberg übernimmt 10% der entstehenden Kosten bis maximal 30.000.- €. Jetzt kommt alles auf die Zustimmung und die Zuschüsse des Landeskirchenamtes in München an. Wir sind zuversichtlich, dass wir noch in diesem Jahr beginnen können. Allerdings wird allein unsere Kirchengemeinde ca. 88.000.- Euro übernehmen müssen.

Um die Turmsanierung auch in Öffentlichkeit zu bringen und gezielt für dieses Projekt Spenden zu sammeln, hat sich der Kirchenvorstand schon einiges ausgedacht.
Neben dem Malwettbewerb, zu dem die Grundschüler der Volksschule Heroldsberg eingeladen sind, wird Ende Juni eine „Turmwoche“ stattfinden mit unterschiedlichen Aktionen.

Doch so lange müssen Sie nicht warten, um das Wahrzeichen Heroldsbergs zu unterstützten!
Das Spendenkonto ist natürlich schon jetzt eingerichtet:

Spendenkonto:
Evang.-Luth. Pfarramt Heroldsberg
Stichwort: Turmsanierung

Kontonummer 3023400

BLZ 770 694 61
Vereinigte Raiffeisenbanken Heroldsberg

Auch Kleingeld, das man beim Einkauf zurückbekommt und den Geldbeutel unnötig beschwert, kann man für unsere St. Matthäus Kirche gerne geben. Daher finden Sie in verschiedenen Heroldberger Geschäften oder Arztpraxen kleine Spendenboxen! Helfen sie mit, dass das Wahrzeichen Heroldsbergs noch viele Jahre überdauern kann!

Klaus Firnschild-Steuer, Pfarrer

Josef, der Träumer – eine musikalische Erzählung

Josef der Traeumer
Bildquelle:www.hwk-mittelfranken.de

Wir laden Sie herzlich zu dieser musikalischen Erzählung am 17.4., 20.00 Uhr in die St. Matthäus Kirche ein.

Josef ist einer, der Träume hat und Träume zu deuten versteht. Diese Gabe macht ihn zum Liebling seines Vaters, bringt ihm die Ablehnung seiner Brüder und führt ihn schließlich auf den Gipfel der Macht.
Die Josefs-Erzählung ist nicht nur eine der wichtigsten Erzählungen des alten Testaments, sondern auch eine der schönsten und der spannendsten.
Michl Zirk lässt die Geschichte über die Macht der Träume auf seine eigene unverwechselbare Weise lebendig werden, Katharina Nestler malt mit ihren Flöten die musikalischen Bilder dazu.

„Michl Zirk und Katharina Nestler ist mit Josef, der Träumer ein Erzählstück gelungen, das das Publikum auf eine Zeitreise schickt, die so spannend und kurzweilig ist, dass man fast gar nicht mehr zurück möchte.“ (NZ, 11.11.2008)

Michl Zirk ist Dipl. Theologe, Pädagoge und professioneller Märchenerzähler, Katharina Nestler studierte Blockflöte sowie Musikpädagogik.

Dauer: ca. 90 Min plus Pause, ab 10 Jahren
Eintritt: 11.-/8.-Euro Karten sind an der Abendkasse erhältlich

Abendandacht für Trauernde 28.3.09

Der Abschied von einem Menschen, der zu uns gehört hat, ist eine das ganze Leben verändernde Erfahrung. Nichts ist mehr so, wie es war. Die Trauer um einen lieben Verstorbenen endet dabei nicht mit dem Tag der Beerdigung. Oft ist es ein langer Weg zurück ins Leben.
Mit der Abendandacht für Hinterbliebene wollen wir der Trauer einen Raum geben und uns von Gott trösten lassen.
Die Abendandacht für Trauernde findet am 28.03.2009 in der Kirche statt. Beginn ist um 19.30 Uhr.
Im Anschluss an die Andacht sind alle, die dies möchten, herzlich dazu eingeladen bei Tee und Gesprächen noch etwas zu verweilen.

Passionsandachten 13.3, 20.3. und 27.3.09

Einsamkeit
Reinhard Zimmermann, „Einsamkeit“, Golgatha-Bilder 2005
Bildquelle:www.gottesdienstinstitut.org

Herzliche Einladung zu den Passionsandachten im März freitags, jeweils um 18.30 Uhr im Chorraum unserer Kirche

  • 13.03. – Pfrin. z.A. Knoke Kreuztragung
  • 20.03. – Pfr. Firnschild-Steuer Einsamkeit
  • 27.03. – Rel.Päd. i.V. Wexler Finsternis

Die Passionsandachten dieses Jahres interpretieren Golgatha-Bilder von Reinhard Zimmermann, der 1951 in Schwabach geboren wurde. Er lebt jetzt in Mörsach am Altmühlsee. Sein Kunststudium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg schloss er mit der Auszeichnung Meisterschüler ab. Zimmermann entwickelte in seinem Schaffen eine lyrisch-abstrakte Bildsprache, die wesentlich von musikalischen Impulsen geprägt ist. Der Künstler ist in vielen privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten und zeigte seine Werke in mehr als 90 Ausstellungen im In– und Ausland.

Der ökumenische Passionsgottesdienst findet Freitag, 03.04. um 18.30 Uhr in
St. Matthäus statt.

Neues aus Saransk

Weltwirtschaftskrise hat Folgen für Saransk
Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise wirkt sich seit Dezember 2008 auch auf Russland und das Kaliningrader
Gebiet und damit auf Menschen in unserer Partnergemeinde spürbar aus.
Das noch bis zum Sommer vorhandene Wirtschaftswachstum endete im November abrupt. Vor der Krise hatten Regierung und Energieversorger niedrigere Preise angekündigt. Aber dann gab es diesmal nicht die zum Jahreswechsel sonst üblichen Preisnachlässe. Sondern alle Kosten stiegen allgemein, und die für Lebensmittel sogar stark. Einige große Firmen, wie z.B. „Telebalt“ (Fernsehapparate-Produktion), wo auch Leute aus Saransk
seit über einem Jahr eine zwar nur mäßig bezahlte aber immerhin doch endlich eine (Schicht-)Arbeit gefunden hatten, verordneten im besten Fall Kurzarbeit, kürzten Löhne und entließen Mitarbeiter, besonders die bisher mit Bussen heran geholten aus Landgemeinden. Davon sind nun auch eine ganze Anzahl Gemeindeglieder unserer Partnergemeinde betroffen.
Die in diesem Winter größere Kälte (bis–22° C) erfordert einen höheren Verbrauch von Holz und Kohlen und steigert deren Preise. Umfragen ergaben, dass etwa die Hälfte der Einwohner des Gebietes sich zur Zeit nicht mehr genügend Lebensmittel leisten kann.
In dieser allgemeinen Not waren unsere Weihnachtsbriefe eine wichtige Ermunterung und wenigstens kleine finanzielle Hilfe für unsere Partner in Saransk und in den 16 Dörfern der Umgebung. Auch diesmal überbrachten die Briefe mit einer Schmuckkarte (von einer kleinen Gruppe der Saranskfahrer schön gestaltet), der von Lilli Eberhard übersetzten und geschriebenen Andacht (Pfr. Plorin) und dem nach Familiengröße gestaffelten Geldbetrag, ein Zeichen unserer liebevollen Verbundenheit. Diakon Gayko vom Paul-Gerhardt-Stift Berlin hatte unser Paket zu Pastor Michelis gebracht. Dieser konnte die Briefe bei der Feier nach dem Weihnachtsgottesdienst am 28. Dezember im Gemeindehaus verteilen. Einigen, die nicht hatten kommen können, brachte er die Briefe persönlich ins Haus.

Den herzlichen Dank der Gemeinde für die treue Verbundenheit in Glaube und Liebe und alle Hilfe aus Heroldsberg gab Pastor Michelis am Jahresende per Telefon über Pfr. Plorin an alle Freunde und Spender weiter. Wir bitten die Heroldsberger Gemeinde auch weiterhin um Spenden für die Menschen in unserer Partnergemeinde, die gerade in
diesem Jahr jede Hilfe so dringend brauchen.
Aus dem bei unserer letzten Reise an Pastor Michelis übergebenen „Notfond“ wurde besonders das Ehepaar Tamara und Valerij Koslow etwas unterstützt. Die querschnittgelähmte Tamara im Rollstuhl kann nur in ihrer Küche etwas arbeiten. Der schwer nierenkranke Valerij ist arbeitsunfähig und muss jede zweite Woche ins Gebietskrankenhaus nach Kaliningrad zur Dialyse. Den für ihre frühere Landwirtschaft benötigten LKW haben sie verkauft. Sie leben von ihren geringen Renten und vom Lohn ihrer Tochter, die bei ihnen wohnt.
Gemeindeleiterin Maria Lakman hat nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes die von ihr zunächst fortgesetzten Verkaufsfahrten mit Lebensmitteln über die Dörfer nun doch aufgegeben.
Wegen Steuererhöhungen für Kleinunternehmer lohnt sich diese Arbeit nicht mehr. Sie lebt bei ihrem Sohn und dessen Familie am Rand von Kaliningrad.
Eine erfreuliche Nachricht gibt es doch noch: Irina Andrejewa, die Mesnerin der Gemeinde (sie war eine unserer Gäste im Jahr 2005 in Heroldsberg) hat zum zweiten Mal geheiratet und wohnt mit ihrem Mann und ihren beiden jugendlichen Kindern in dem Haus, dessen Dachrenovierung wir 2007 finanziell unterstützen konnten.

Wie längst angekündigt, wird wieder eine Heroldsberger Gruppe vom 1. bis 12. August unsere russische Partnergemeinde besuchen. Neben einigen, die schon mehrmals dabei waren, werden diesmal ein paar Neulinge, darunter auch das Pfarrerehepaar Firnschild-Steuer, die weite Fahrt in die entlegenen Dörfer wagen.
Besuche in den Familien, ein Busausflug mit Gemeindegliedern in die Gebietshauptstadt mit einem Orgelkonzert im wieder aufgebauten Dom sowie ein Festgottesdienst im Gemeindehaus sind geplant.

Jubelkonfirmation 22.3.09

Das Fest der Jubelkonfirmation steht im März 2009 an. Wir laden hiermit alle diejenigen sehr herzlich ein, die im Jahr 2009 vor 25, 50 ,60 ,65 oder 70 Jahren ihre Konfirmation in der St. Matthäus Kirche gefeiert haben und sich daran gerne wieder erinnern wollen.
Am Sonntag, 22.03.2009 um 10 Uhr wollen wir mit den Konfirmandenjahrgängen 1984, 1959, 1949, 1944 und 1939
einen Festgottesdienst zum Konfirmationsjubiläum feiern.
Die verschiedenen Jahrgänge haben teilweise im Anschluß an den Gottesdienst ein gemeinsames Essen organisiert.

Malwettbewerb zur Turmsanierung von St. Matthäus 
Heroldsberg

Liebe Grundschülerinnen und Grundschüler,

anlässlich der bevorstehenden Turmsanierung wollen wir ein Plakat mit selbst gemalten Bildern unserer Kirche entwerfen und zu Gunsten der Sanierungskosten verkaufen.

Dazu laden wir euch herzlich ein, bei unserem Malwettbewerb mitzumachen und tolle Preise zu gewinnen!

Die für das Plakat ausgewählten Bilder werden nicht nur prämiert, sondern die jungen Künstlerinnen und Künstler mit ihren Familien zu einer Vernissage in die Gemeindebücherei eingeladen.

Wenn du mitmachen möchtest, beachte bitte Folgendes:

  • teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler der 1.-4. Klasse
  • male ein Bild von der evangelischen Kirche St. Matthäus (es kann auch nur ein Ausschnitt der Kirche oder ein Teil vom Innenraum der Kirche sein)
  • benutze ein farbiges DinA4-Blatt und Wasser-, Fingermalfarben oder Malkreiden
  • schreibe deinen Namen und dein Alter auf das Bild
  • Abgabeschluss ist der 24. April 2009 im evangelischen Pfarramt Heroldsberg (bitte einen Zettel mit Name, Adresse und Tel.-Nr. dazu legen)

Wenn du noch Fragen hast,
melde dich einfach bei
Lisa Wexler, 0911-6261180

Gottesdienst zum Weltgebetstag 6.3.09

Weltgebetstag2009

Herzlich willkommen zum Gottesdienst zum Weltgebetstag, der jährlich am ersten Freitag im März in über 170 Ländern gefeiert wird. Die Bibeltexte, Gebete und Symbolhandlungen dieses Gottesdienstes kommen in diesem Jahr von Frauen aus Papua-Neuguinea.
Wir wollen den Gottesdienst ökumenisch mit unserer Schwestergemeinde St. Margaretha im evangelischen Gemeindezentrum, Spindäckerstr. 6, am 06.März 09 um 19.30 Uhr feiern.
Frauen aller Konfessionen sind dazu herzlich eingeladen.

Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es noch einen kleinen Imbiss.

Aktion ,,Red Hand’’ von Heroldsberger Konfirmanden

Wir sind gegen Kindersoldaten!!!

RedHand2009

Am 1. Februar durften wir Konfirmanden/innen den Gottesdienst in unserer Kirche St. Matthäus gestalten. Not und Missbrauch von Kindern in vielen Ländern dieser Erde haben uns sehr betroffen gemacht und so berichteten wir den Gemeindemitgliedern nicht nur über Kindersoldaten, sondern auch über das Leben von Straßenkindern oder auch Kinderarbeit.
Während wir Konfirmanden/innen hier in die Schule gehen dürfen, müssen die Kinder in ärmeren Ländern Müll sammeln oder mehr als 12 Stunden am Tag weben, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Kinderrechte werden leider noch an zu vielen Orten auf unserer Welt mit Füßen getreten und als nicht wichtig angesehen.
Seit dem 12. Februar 2002 ist der Missbrauch von Kindern als Soldaten verboten. Doch leider hat sich die Zahl der Kindersoldaten kaum verändert und rund 250.000 unschuldige Kinder müssen in den Krieg ziehen für den Machtkampf der Erwachsenen.
Dagegen muss etwas getan werden, also sammelten Kinder und Jugendliche, wie auch wir Konfirmanden/innen, rote Handabdrücke auf Papier gegen den Kindesmissbrauch. Mit aufrüttelnden Botschaften gespickt wie z.B. ,,Lasst die Kinder nicht für euch sterben – sie sind die Zukunft’’ schicken wir die gesammelten Handabdrücke an die UN-Politiker in New York.
Wir hoffen nur, dass die Politiker von den ganzen roten Händen überwältigt sind und entsprechend handeln.
Am Red Hand Day 2009 (dem 12.2.09) dem internationalen Kindersoldaten Gedenktag übergeben Kinder und Jugendliche aus der ganzen Welt den Verantwortlichen in New York hoffentlich 1 Millionen rote Hände und werden so deutlich machen, dass wir mehr sehen wollen als nur Worte – wir wollen, dass das Verbot für Kindersoldaten auch durchgesetzt wird.

Sarah Loy

Ein halbes Jahr auf Kurs mit der „Kleinen Arche“

Kleine Arche Heroldsberg

Seit Bekanntgabe der Eröffnung sind die Räume mit viel Leben gefüllt.
Von anfangs 10 Kindern im September werden wir im März 18 Kinder zählen können. Damit das Haus nicht aus den Nähten platzt, ist auch der neue, momentan zugeschneite, Außenbereich ein echtes Bewegungsparadies und bei den Kindern sehr beliebt.
Dass die Kleinen schon ganz viel Großes leisten können, kann man auch den wunderschön bemalten Fenstern des Gruppenraumes ansehen. Das fleißige „Arbeiten“ als Künstler, (Schneemann) Bauarbeiter, Handwerker, Rennfahrer oder Verkehrspolizist etc. macht schon sehr müde. Zwischenzeitlich schlafen am Mittag über 10 Kinder bei uns, so dass wir demnächst einen größeren Raum in der kleinen Arche zum Schlafen nutzen werden.
Wir sind Gott sehr dankbar, dass wir bisher so viele tolle Erlebnisse hatten und freuen uns auf die, die noch kommen.
Daher möchten wir uns auch bei den Eltern für die Zusammenarbeit bedanken, die seit September den neuen „Krippen“- Weg mit uns gehen.