MINI-GOTTESDIENSTE 12.10. + 16.11.

für kleine (und große) Leute!

Biblische Geschichten erleben, singen und munter Gottesdienst feiern. Der Gottesdienst für die Kleinsten und ihre Familien findet
am Sonntag, 12.10. und 16.11. jeweils um 10.30 Uhr im evang. Gemeindezentrum statt.

Anschließend gibt es bei Kaffee, Getränken und Plätzchen noch Zeit zur Begegnung und zum Austausch.
Herzliche Einladung!

Mini-Gottesdienst-Team, Infos bei Johanna Brennhäußer, Tel.: 0175 4055503

Einführungsgottesdienst für Konfi-Tutoren 12.10.

Konfi-Tutor-Schulung Teil 1
„Du bist du“ – unter diesem Motto haben wir uns am 14.06.2014 im Gemeindezentrum zum ersten Teil der Konfi-Tutor-Schulung getroffen.
In diesem ersten Teil der Jugendmitarbeiterschulung sollte es ganz darum gehen seinen Platz in Gruppen zu finden, sich darüber klar zu sein wer man ist und was einen am Ehrenamt reizt – was man erwarten kann und jeder einzelne bereit ist einzubringen.
Nachdem alle angekommen und die Arbeitsmappen verteilt waren, sind wir gemeinsam den Tagesablauf durchgegangen und haben offene Fragen geklärt. In der ersten theoretischen Einheit haben wir uns damit beschäftigt, was eine Gruppe ist, wie man sich am besten in eine neue Gruppe einfindet und was eine Gruppe zum Funktionieren braucht. Im Anschluß begann schon unser Teamprojekt für den Tag, es gab eine Andacht zum Thema „Ich bin Ich“. Im Anschluß konnte sich jeder Jugendliche sein eigenes „Ich bin Ich“ basteln – genauer gesagt nähen. In einem unglaublichen Nähmarathon hat sich jeder tapfer sein eigenes Stoff-Ich genäht und konnte im Anschluß ganz schön stolz auf sich und die tollen Ergebnisse sein. Und vor allem: sich durch diese Aufgabe gekämpft zu haben. Am Ende waren wir einig, dass es nun etwas dauern wird, bis wir uns wieder an die Nadeln wagen.
Sind Sie, liebe Gemeindemitglieder, nun neugierig auf unsere neuen Jugendmitarbeiter geworden?
Dann kommen Sie doch am 12.10.2014 zum Einführungsgottesdienst in die Kirche – wir freuen uns auf Sie!

Jugendreferentin Jasmin Wagner

Naturtag für 11-13-Jährige 11.10.

Am Samstag, 11. Oktober 2014 wollen wir wieder die Umgebung von Heroldsberg erkunden. Diesmal finden wir unseren Weg zu einem Ort, der noch nicht verraten wird. Wir werden auf diesem Weg verschiedene Aufgaben erfüllen, wie zum Beispiel eine Brücke über den Bach zu bauen. Am Zielort angekommen, werden wir ein Picknick machen, Abenteuerspiele spielen und natürlich könnt ihr wieder eurer eigenen Fantasie freien Lauf lassen! Ich freue mich auf euch!
Steffi Horn

Wer? Alle zwischen 11 und 13 Jahren
Wann? Samstag, 11. Oktober von 11.00 bis 17.00 Uhr
Wo? Beginn und Ende Gemeindezentrum Spindäckerstraße
Was? Bitte zieht wetterfeste Kleidung an, die auch schmutzig werden darf.

Nehmt einen Tagesrucksack mit Getränk mit. Kosten: 1,- Euro für das Picknick

Aktionstag Kirche und GZ 11.10. ab 9.00 Uhr

Im Laufe des Jahres sammelt sich sowohl in der Kirche als auch im Gemeindezentrum einiges an, für das niemand zuständig ist. Oder es gibt Ecken, die im Rahmen der üblichen Reinigungsarbeit nicht sauber gemacht werden können. Auch in den Außenbereichen lässt sich manches nennen, das im Rahmen der Hausmeisterstunden kaum oder nur schwer zu erledigen ist.
Daher wollen wir an einem Tag alle zusammenhelfen und Hand anlegen!
Putzen, aufräumen, entsorgen, ordnen und vieles mehr steht an! Gemeinsam macht das viel mehr Spaß, daher würden wir uns freuen, wenn möglichst viele mithelfen. Vor allem diejenigen sind angesprochen, die die Kirche und das Gemeindehaus nutzen!
Am Samstag, 11. Oktober wollen wir ab 9.00 Uhr in Kirche und GZ gemeinsam aktiv werden!
Bitte melden Sie sich vorher im Pfarramt, damit wir die Arbeiten etwas koordinieren können.

Elternabende der neuen Konfis 13.10. + 24.11.

Wir laden alle Eltern unserer Konfirmandinnen und Konfirmanden herzlich zu zwei Elternabenden ein. Es wird weniger um Ihre Kinder, als um die eigenen Erfahrungen mit Kirche und Glauben gehen. In angehmer Atmosphäre werden wir uns an die eigene Konfirmandenzeit zurückerinnern und überlegen, welche Bedeutung sie noch heute für uns hat.
Der erste Abend findet am Montag, 13.10. um 20.00 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum statt! Der nächste Termin ist der 24.11. Treffpunkt ebenfalls um 20.00 Uhr, allerdings in der St. Matthäus Kirche!
Wir freuen uns auf Sie!

Draußentage für Kinder 7.10., 4.11. und 2.12.

Hallo Kinder,
einmal im Monat jeweils dienstags erkunden wir zusammen Wald, Feld und Wiese. Dort werden wir zusammen Spiele machen, ein Waldsofa bauen, den Wald verzaubern oder oder oder ….
Eingeladen sind alle Kinder von 5 bis 10 Jahren.
Wir treffen uns um 15.30 Uhr am Gemeindezentrum und kommen um 17.30 Uhr wieder zurück. Bitte tragt dem Wetter angemessene Kleidung.
Nächste Termine:
7. Oktober, 4. November, 2. Dezember

Ich freue mich auf euer Kommen. Steffi Horn

Familiengottesdienst zum Erntedankfest 5.10.2014

Wir feiern den Erntedankfestgottesdienst gemeinsam mit den Kindern des Kindergartens Regenbogen als Familiengottesdienst
am 5. Oktober um 10.00 Uhr in St. Matthäus.

Einige von Ihnen haben uns in den letzten Jahren immer wieder geholfen, den Erntealtar mit unterschiedlichen Gaben zu füllen.
Wenn Sie auch in diesem Jahr etwas geben wollen, können Sie Ihre Gaben
am Samstag, 04. Oktober von 9 Uhr bis ca. 12 Uhr, an der St. Matthäus Kirche abgeben.

Die Erntegaben werden der Nürnberger Tafel zur Verfügung gestellt, die Obdachlose und Bedürftige unterstützt.
Bereits jetzt herzlichen Dank!

Mesnerunterstützung gesucht

Immer wieder passiert es, dass wir bei der Fülle der Gottesdienste Probleme bekommen, die Gottesdienste nicht nur mit Organisten abzudecken, sondern auch mit einer Mesnerin/einem Mesner. Mesnerinnen und Mesner sind für unterschiedliche Aufgaben verantwortlich: Sie kümmern sich vor allem um die Vor- und Nachbereitung des Gottesdienstes. Dazu kommen sie etwa eine Stunde vor Gottesdienstbeginn und richten alles her, was für den Gottesdienst nötig ist (Beleuchtung, Kerzen, Liedertafel, Gesangbücher, Mikrophon etc.) Anschließend muss wieder aufgeräumt werden, damit die Kirche auch außerhalb der Gottesdienstzeiten in einem ordentlichen Zustand ist.
Sie sehen, da gibt es einiges zu beachten, aber Übung macht den Meister. Außerdem sollte man als MesnerIn gut mit Menschen umgehen können. Wenn jemand den Gottesdienst besucht, ist die Mesnerin/der Mesner oftmals die erste Bezugsperson vor dem Gottesdienst und da sollte man sich doch als Besucher gleich willkommen fühlen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir für diesen Arbeitsbereich Unterstützung bekommen würden. Natürlich gibt es dafür auch eine Entlohnung. Falls Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bei Pfarrer Steuer.

Taufgottesdienste

feiern wir am 12.10., 09.11., 14.12.,
11.01.2015 und 15.02.2015 jeweils um 11.30 Uhr. Dabei fassen wir mehre- re Tauffamilien zusammen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass Ihr Kind während eines üblichen Sonntagsgottesdienstes getauft wird. Bei davon abweichenden Terminwünschen müssen wir eine Gebühr in Höhe von 100.- Euro berechnen, da es einen zusätzlichen Aufwand für Mesner und Organist bedeutet. Bitte melden Sie die Taufe rechtzeitig an, damit ein Taufgespräch verabredet werden kann.

Saransk – Reise vom 11. bis 18. Juni 2014

Am 11. Juni macht sich unsere 10-köpfige Gruppe um 6 Uhr auf die 1200 km lange Reise in Richtung Saransk. Das Wetter ist gut, in unserem Gepäck sind viele Geschenke und auch viel Erwartung.
Wir kommen zügig voran und passieren bei Küstrin die deutsch-polnische Grenze. Dann durchqueren wir in Polen eine Landschaft, von deren Weite und Schönheit wir beeindruckt sind.
In Malbork/Marienburg, das wir nach ca 900 km Fahrt am Abend erreichen, sind Zimmer für uns vorgebucht. Nach einem deftigen polnischen Abendessen in fröhlicher Runde fallen wir müde
in die Betten. Am nächsten Tag besichtigen wir die größte Backsteinfestung Europas, die Marienburg. Ein absolutes Muss bei dieser Reise. Weiter geht es nach Frombork/Frauenburg, gelegen am Frischen Haff. Von dort aus versuchten endlose Flüchtlingstrecks im Winter 1944/45 von Ostpreußen in den Westen zu gelangen; wir erinnern uns beim
Besuch am Hafen an dieses düster-traurige Kapitel unserer Geschichte und gehen dann weiter in Richtung Dom, wo der berühmte Astronom Kopernikus wirkte.Nach kurzer Zeit sind wir am Grenzüber- gang nach Rußland, alles geht überraschend zügig und problemlos. Nun fahren wir durch eine reizvolle Gegend mit üppigen Lupinenfeldern, vielen Herkulesstauden und viel unberührter Natur. Das einstige russische Sperrgebiet ist noch immer dünn besiedelt.
Am Abend erreichen wir unser Quartier bei Nikodemus Redler in Pollesk/Labiau. Wir haben für uns ein Haus allein und fühlen uns bei Nikodemus sehr wohl.
Er hat zwei hervorragende Köchinnen zur Hilfe, die uns während unseres Aufenthalts mit leckerem Frühstück und Abend- essen verwöhnen.

In den nächsten Tagen machen wir sehr viele Besuche. Wir werden überall mit herzlicher Gastfreundschaft empfangen und oft mit Kuchen und Tee bewirtet. Jede Familie erhält ein Geschenk aus Herolds- berg. Wir erleben viel Erfreuliches, aber auch manch nachdenklich Stimmendes.

Beispielhaft wollen wir über einige dieser Besuche berichten:
Besonders nachdenklich stimmt uns der Besuch bei Familie Ernst. Das Ehepaar hat 4 Kinder. Zwei Töchter sind in Deutschland und studieren; das Geld für den Lebensunterhalt müssen sie sich selber verdienen. Mit Unterstützung durch die Eltern können sie nicht rechnen. Die 13-jährige Tochter Elvira hilft der Mutter, wo sie kann; denn da gibt es noch den 8-jährigen behinderten Sohn Damir. Er wird zuhause gepflegt. Zusätzlich zu den 4 eigenen Kindern leben noch 3 Pflegekinder in der Familie. Der kleinen Pflegetochter steht demnächst eine schwierige Operation bevor. Sie hat einen offenen Rachen, der geschlossen werden muss. Auch bei Familie Koslow ist die Situation sehr schwierig: Frau Koslow ist auf den Rollstuhl angewiesen. Am Tag unseres Besuchs ist auch noch der Rollstuhl kaputt gegangen – unter den dortigen Bedingungen ein großes Problem. Herr Koslow ist Dialysepatient und muss inzwischen viermal wöchentlich nach Kaliningrad zur Dialyse. Für die Kosten muss die Familie selber aufkommen, da Herr Koslow über 50 Jahre alt ist.

Erfreuliches erfahren wir bei der Kirchen- vorsteherin Irina Komorowa. Irina und ihr behinderter Sohn Wolodja empfangen uns mit großer Freude. Jeder von uns wird heftig gedrückt und richtig geknuddelt von Wolodja. Irina hat sich zusammen mit ihrem Mann aus einem baufälligen Haus -teilweise mit Spenden aus Heroldsberg – mit viel Liebe ein außerordentlich schmuckes Heim geschaffen. Bemerkenswert ist bei ihr wie bei vielen anderen Familien der schöne Zier- und Nutzgarten.

Sehr positiv waren auch unsere Eindrücke bei der Familie Malikow. Bei unserem Besuch 1996 waren die vier Söhne noch Kinder und Jugendliche, jetzt haben sie ei- gene Familien. Zwei der Brüder heben am Tag unseres Besuchs gerade gemeinsam das Fundament für ihr künftiges Heim aus.

Ganz allgemein lässt sich sagen, dass sich seit 1996 vieles verbessert hat. Sehr konkret erleben wir das z. B. in unserer Unterkunft. Die war vor 18 Jahren noch äußerst bescheiden, jetzt haben wir’s im Hause Redler dagegen recht gemütlich.
Erinnern möchten wir auch daran, dass zu unserer damaligen Besuchergruppe auch noch Rosemarie Sorg und Dorothea Distel gehört haben.
Als Dolmetscherin haben wir bei unseren Besuchen wieder unsere treue, humorvol- le und liebenswürdige Albina (82 Jahre alt) dabei. Für 3 Tage hat sie auch ihre inzwischen verheiratete Enkeltochter Vika mitgebracht, die ebenfalls gut Deutsch spricht. Mit Pastor Michelis sind es zeit- weise 3 Dolmetscher.

Am Montag feiern wir gemeinsam einen Festgottesdienst zum 20-jährigen Bestehen der Kirchengemeinde Saransk in der alten Ordenskirche in Turgenjewo/Legitten. Das grüne Band, das bereits beim Saransk-Gottesdienst in Heroldsberg die Verbindung unserer Gemeinden symbolisiert hat, kommt auch hier beim Abendmahl wieder zum Einsatz. Es war für uns alle ein ergreifender Augenblick. Nach dem Gottesdienst treffen wir uns noch im Gemeindesaal neben der Kirche zum gemeinsamen Mittagessen und Plaudern. Die Gastgeber verwöhnen uns mit vielen Leckereien, die in kürzester Zeit auf den Tischen stehen. Als Dankeschön übergeben wir jeder Familie noch eine Bibel in russischer Sprache und ein Windlicht.

Zur Abwechslung gibt es zwischendurch auch noch touristische Unternehmungen. Ein Teil unserer Gruppe besucht bei sehr schönem Wetter mit Vika die Kurische Nehrung. Wir bekommen in der Vogelwarte Rybatschij/Rossitten eine interessante Führung und besichtigen danach die Wanderdünen. Am letzten Tag zeigt uns Pfarrer Klaus Plorin auch noch seine Geburtsstadt Königsberg. Durch sein breites Wissen erfahren wir sehr viel Interessan- tes. Wir besuchen das Bernsteinmuseum und haben das große Glück, im wunderschönen Dom ein Orgelkonzert genießen zu können.

Viel zu schnell sind die Tage vergangen. Unsere Reise war ein besonderes Erlebnis. Und das haben wir nicht zuletzt Diemut und Klaus Plorin zu verdanken. Sie haben die Reise mit bewundernswertem Einsatz organisiert und durchgeführt. Wir durften erfahren, wie groß ihre Liebe zu diesem Land und den dort lebenden Menschen ist. Auf die Feier zum 20-jährigen Bestehen der Partnerschaft im nächsten Jahr freuen wir uns jetzt schon, wir hoffen einige unserer Freunde in Heroldsberg wieder zu sehen.

Vieles hat sich in den letzten Jahren gebessert, aber unsere Hilfe und finanzielle Unterstützung ist doch nach wie vor notwendig. Medizinische Behandlungen und Medikamente sind sehr teuer, für den Besuch einer Schule oder Hochschule in Kaliningrad fallen hohe (Fahrt-) Kosten an – dies sind nur ein paar Bespiele dafür, wo unsere Hilfe auch weiterhin dringend benötigt wird.

Zum Saransk-Gottesdienst, am 28. September 2014, in dem wir in Wort und Bild über unsere Reise und Begegnungen in der Partnergemeinde berichten, laden wir sie schon heute recht herzlich ein.

Anna Bub, Maria und Hansjörg Bosch