Kindergottesdienst an den Adventssonntagen

Hallo Kigo-Kids!
Wir laden Euch herzlich ein, sich mit uns an den vier Adventssonntagen auf Weihnachten einzustimmen.
Unter dem Motto: „Wünsche schicken wir wie Sterne“ wollen wir mit Euch verschiedene „Wunschsterne“ und ihre Bedeutung erkunden.

Wir treffen uns jeweils um 10.00 Uhr in der Kirche im Eingangsbereich.
1. Adventssonntag, 30.11.2014: Stern der Hoffnung
2. Adventssonntag, 07.12.2014: Stern der Freundschaft
3. Adventssonntag, 14.12.2014: Stern der Hilfe
4. Adventssonntag, 21.12.2014: Stern des Friedens

Also macht Euch auf den Weg! Wir freuen uns auf Euch! Kerstin, Ute, Annette, Michelle, Jana, Rebecca und Katharina
Übrigens, der nächste Kigo im neuen Jahr findet am 25. Januar 2015 statt.

Adventsmusik 7.12.2014

Wir laden herzlich ein zur Adventsmusik am 2. Advent, 7.12. um 17.00 Uhr in der St. Matthäuskirche

Luther schrieb 1530: „Ich liebe die Musik…, weil sie ein Geschenk Gottes und nicht der Menschen ist, weil sie die Seelen fröhlich macht…. Darüber vergehen die Zornanwandlungen, die Begierden, der Hochmut. Ich gebe der Musik den ersten Platz nach der Theologie!“
So ist unsere Adventsmusik jedes Jahr eine besondere „Predigt“ in der Zeit vor Weihnachten. Freude und Hoffnung wird in der Musik ausgedrückt, die wir singen, spielen und auch mit Ihnen zusammen gestalten wollen, wenn am Schluss der Magnifikat-Kanon erklingt, in dem Maria jubelt:
„Meine Seele erhebt den Herrn… er stößt die Gewaltigen vom Thron… die Hungrigen füllt er mit Gütern… er denkt an seine Barmherzigkeit…“ Darauf hoffen wir heute ja mehr denn je.

Auf Ihren Besuch freuen sich die Leiter der Musikgruppen, alle beteiligten Sänger und Instrumentalisten in der St. Matthäus Kirche!

Friedensandacht 18.11.2014, 18.00 Uhr


Erinnern an den Ersten Weltkrieg: „Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens“ (Lukas 1,79)

Vor hundert Jahren begann der Erste Weltkrieg. Nicht nur Deutschland verfiel in einen riesigen Kriegstaumel. Ein vierjähriges entsetzliches Inferno folgte. Millionen Menschen, Soldaten wie Zivilisten, wurden getötet, Länder und Städte verwüstet. Giftgas und neue Waffen verwandelten die Kampfesplätze in bluttriefende Schlachtfelder.
Nach vier Jahren hinterließen die „Friedensverträge“ eine neue Weltordnung, doch sie waren so brüchig, dass sich gut 20 Jahre später die Welt erneut im Kriegsdesaster fand.

Als Christen fragen wir uns besonders: Wie konnte es sein, dass sich damals so viele Menschen vom Kriegsfieber anstecken ließen? Wie konnten sie glauben, dass Gott mit ihnen in den Krieg zieht? Wie kommt es, dass die Kirchen versagten und sich nur sehr wenige Christen gegen den Krieg, für den Frieden aussprachen?

Unsere Kirchengemeinde stellt mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) die Erinnerung an den Ersten Wel krieg unter ein biblisches Motto:
„Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens“ (Lukas 1,79). Wir sind dankbar für die lange Friedenszeit seit 1945. Und wissen doch, dass die Kriegsgefahr nicht für immer gebannt ist. Deshalb möchten wir achtsam sein, wenn erneut Hass das Zusammenleben vergiftet, wenn Kriegsrhetorik die Bemühungen um diplomatische Lösungen von Konflikten übertönt.
„In diesen Wochen und Monaten des Jahres 2014 stellen wir uns die bange Frage, ob Europa wirklich, nach den Schrecken zweier Weltkriege und der furchtbaren Schuld des Holocaust, den Friedensruf aus Gottes Wort gehört und verinnerlicht hat“, sagt der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider: „Wieder werden in Europa Grenzen mit Gewalt verändert und es droht eine neue Blockkonfrontation. Mehr denn je brauchen wir die Friedensbotschaft des Evangeliums, für den Frieden und Verständigung engagierte Christinnen und Christen und eine verantwortungsvolle Friedenspolitik.
Möge die Erinnerung an eine große Katastrophe Europas uns ermutigen, eine weitere Katastrophe mit all unserer Kraft, Geduld und Leidenschaft zu vermeiden. Dazu helfe uns Gott!“

Am Vorabend zum Buß- und Bettag lade ich Sie herzlich ein, in der Erinnerung an den großen Krieg die Friedensbotschaft wieder neu zu hören. Besonderen Wert will ich auf das Geschehen in Heroldsberg während des ersten Weltkrieges legen, aber auch Stille und besondere Musik werden unsere Friedensandacht prägen.

Kommen Sie doch am 18. November 2014 um 18.00 Uhr in die St. Matthäus Kirche!
Klaus Firnschild-Steuer

Kinderbibeltag 19.11.2014

Einladung zum Kinderbibeltag „Wunder der Schöpfung“

Auch dieses Jahr findet am Buß- und Bettag, 19. November in unserer Gemeinde wieder ein Kinderbibeltag statt und wir suchen DICH!

Endlich schulfrei und du hast Lust mit anderen Kindern den Vormittag mit Spielen, Basteln und vielen Überraschungen zu verbringen? Den Wundern der Schöpfung auf die Spur zu gehen? Dann bist du bei uns genau richtig!

Anmeldungen sind mit den Info- und Anmeldeflyern, die ab Mitte Oktober in den Schulen verteilt werden und in der Kirche und im Pfarramt ausliegen werden, möglich.
Der Kinderbibeltag ist für alle Kinder der 1. bis 4. Klassen ausgerichtet und geht von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr. Für Material und Essen wird ein kleiner Beitrag von ca. 5.– Euro pro Kind erhoben.

Weitere Informationen bei Jugendreferentin Jasmin Wagner: j.wagner@ejn.de oder 0176 48 63 82 87

Wir freuen uns auf dich, das wird ein super Tag!

Interessierte Eltern oder Jugendliche, die sich gerne ehrenamtlich in der Gemeinde engagieren wollen, können sich ebenfalls bei Jugendreferentin Jasmin Wagner informieren!

Friedensgottesdienst am Volkstrauertag, 16.11.2014 um 10.30 Uhr

Das Thema der diesjährigen Friedensdekade lautet: „Befreit zum Widerstehen“

Eine Gruppe von Falken in Angriffsformation und eine weiße Taube, die sich dem Angriff entgegenstellt – das ist das Jahresmotiv 2014 der Ökumenischen Friedensdekade.
Seit Anfang der 80er Jahre findet die Ökumenische Friedensdekade regelmäßig im November während der Tage vor dem Buß- und Bettag statt. Sie bietet Kirchengemeinden, Schulklassen, Jugendgruppen und Friedensinitiativen Gelegenheit, aktuelle Themen zu Gerechtigkeit, Frieden und der Bewahrung der Schöpfung zu bedenken und zur Diskussion zu stellen. Zum Trägerkreis gehören die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF).
Der Trägerkreis hat für das Motto einen zweifachen biblischen Bezug ausgewählt. Das neutestamentliche Votum „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“ (2. Timotheus 1, 7) klingt wie ein vertrauter frommer Zuspruch. Erst im Kontext des 2. Timotheusbriefes wird die Tiefenschärfe dieses biblischen Bezugs deutlich.
Der Briefschreiber erinnert Timotheus, den Empfänger des Briefes, an dessen Großmutter und Mutter, an zwei fromme Frauen, die dem jungen Mann Vorbilder sein sollen, sein eigenes Leben in Treue zum Evangelium zu bewältigen. Bedenkt man, dass der Begriff „fromm“ in seiner mittelhochdeutschen Bedeutung „tüchtig und tapfer“, auch „rechtschaffen“ bedeutete, dann heißt die Briefbotschaft an Timotheus, er solle sein Leben so tüchtig, tapfer und rechtschaffen führen, wie es seine Großmutter und Mutter taten. Timotheus lernt, dass Widerstand und Widerstehen Kampf und Leiden bedeuten kann. „Leide mit mir für das Evangelium in der Kraft Gottes“ ( 2.Timotheus 1, 8).
Von frommen, tüchtigen, tapferen und rechtschaffenen Frauen wird auch im alttestamentlichen Bezug erzählt (2. Mose 1, 8 – 20). Diese Frauen sind Hebammen in Ägypten. Sie erhielten den Befehl, die neugeborenen Söhne der israelitischen Mütter sofort nach der Geburt zu töten, nur die Töchter leben zu lassen. Die Hebammen aber „fürchteten Gott, und taten nicht, wie der König von Ägypten ihnen gesagt hatte“ (2. Mose 1, 17).
Vorbildliche, widerständige Frauen der biblischen Überlieferung! Wir kennen sogar ihre Namen: Schifra und Pua hießen die mutigen Hebammen in Ägypten, Lois die Großmutter und Eunike die Mutter des Timotheus. Diese Frauen waren befreit zum Widerstehen, weil sie Gottes Gebot befolgten, die Menschen in ihrer Würde zu achten.
Viele in den Generationen unserer Urgroßeltern, Großeltern und Eltern haben diese Widerständigkeit vermissen lassen, als im vorigen Jahrhundert die Politik zweimal zum Krieg gerufen hat.
1914 war man von der Kriegsbegeisterung zunächst mehrheitlich überwältigt und vertraute auf das „Gott mit uns“ auf den Koppelschlössern der Soldaten.
1939 war die Begeisterung für den Krieg zwar verhaltener, dafür der Glaube an die Unfehlbarkeit des Führers Adolf Hitler umso größer. Statt zu Gott wurde in den Kindergärten gebetet „Händchen falten, Köpfchen senken, immer an den Führer denken“.

Großmutter Lois und Mutter Eunike hätten da sicher sofort protestiert. Erst recht waren die meisten Menschen aus den Generationen unserer Urgroßeltern, Großeltern und Eltern unfrei zum Widerstehen gegen die Verfolgung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung, die doch mit ihnen in der Nachbarschaft lebte. Davon habe man nichts gewusst, höchstens einmal etwas gehört. Und wenn man etwas gesagt hätte, wäre man doch sogleich erschossen worden. So wird das Schweigen und Still- halten begründet.
Wie es uns heute gelingen kann, dort zu widerstehen, wo Widerstand nötig?
Auch unsere Kirchengemeinde nimmt die Friedensdekade auf und gestaltet unterschiedliche Gottesdienste zum Thema Frieden.

Herzliche Einladung Ihnen allen zum Friedensgottesdienst am Volkstrauertag, 16.11.2014 um 10.30 Uhr in St. Matthäus!

Konzert für Trompete, Violine, Viola und Orgel 9.11.2014

Sonntag, 9. November 2014 um 17.00 Uhr in St. Matthäus

Auch in diesem Jahr findet wieder das traditionelle Konzert im November mit den ortsansässigen Musikern Celine Wilke (Violine), Katharina Liebster-Klakow (Viola) und Cornelius Liebster (Trompete), und dem Nürnberger Organisten Markus Nickel statt. Bereits seit mehreren Jahren spannen sie gekonnt einen Bogen von der barocker Musik bis zu modernen Klängen. Ein kleines, aber feines Konzert, das zum Verweilen und Zuhören in der ruhigen Jahreszeit einlädt.

Eintritt frei – Spenden erbeten

Abendandacht für Trauernde 24.10.2014

Freitag, 24. Oktober um 19.00 Uhr in St. Matthäus

Der Abschied von einem Menschen, der zu uns gehört hat, ist eine das ganze Leben verändernde Erfahrung. Nichts ist mehr so, wie es war.
Die Trauer um einen lieben Verstorbenen endet dabei nicht mit dem Tag der Beerdigung. Oft ist es ein langer Weg zurück ins Leben.
Mit der Abendandacht für Hinterbliebene wollen wir der Trauer einen Raum geben und uns von Gott trösten lassen.