Holocaustgedenkfeier 27.1.2017

Einladung zur Holocaustgedenkfeier

Die zentrale Gedenkfeier in Nürnberg, die unter Federführung des evangelischen Dekanats zusammen mit der Israelitischen Kultusgemeinde, der katholischen Stadtkirche und der Stadt Nürnberg veranstaltet wird, findet am Freitag, 27. Januar 2017 um 19.30 Uhr in der Reformations-Gedächtnis-Kirche in Maxfeld statt. (Berliner Platz: U-Bahn-Station Rennweg)
Dieses Jahr bereiten Schülerinnen und Schüler des Sigmund-Schuckert-Gymnasiums in Eibach die Feier vor und übernehmen auch die musikalische Gestaltung.
Begleitet vom Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg befassen sich die Jugendlichen mit der Geschichte des deutschen Massenmords an der jüdischen Bevölkerung und Fragen nach den Auswirkungen dieses dunklen Kapitels unserer Vergangenheit für die Gegenwart.

Wir laden Sie herzlich ein, mit den Jugendlichen zusammen des Holocausts und seiner Opfer zu gedenken.
Christopher Krieghoff, Dekan

Zeltlager vom 5. bis 9. Juni 2017 für Kinder und Jugendliche

Erlebe das Besondere!
Hast du schon etwas vor in den Pfingstferien?
Wie wäre es mit einer tollen Freizeit, diesmal in der Nähe von Wassertrüdingen? Zusammen mit dir wollen wir fünf spannende und abenteuerliche Tage auf einem Zeltplatz verbringen.
Wenn du Lust hast…
…. mal so richtig zu campen
…. die Natur zu entdecken
…. Gemeinschaft zu erleben
…. Spaß zu haben
…. am Lagerfeuer zu chillen
…. Lieder zu singen
…. Stockbrot zu grillen
…. Geländespiele zu spielen
…. auf eine unvergessliche Zeit

….dann bist du hier richtig!
Wir, das Mitarbeiterteam, freuen uns auf dich!

Und hier die Fakten:
Teilnehmer:Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren
Leitung: ehrenamtliches Mitarbeiter-Team der Gemeinden St. Matthäus Heroldsberg und Allerheiligen Nürnberg
Kosten: 120,- €
Anmeldung:bis Ostern 2017 bei Steffi Horn unter steffi.huettlinger@gmx.de, Tel.: 0911/5690990 oder im Pfarramt
Leistungen:Hin- und Rückfahrt mit dem Bus, Vollverpflegung, Zeltlager und ein abenteuerliches Programm

Überweisung: Evang.-luth. Pfarramt Heroldsberg
IBAN: DE83 7706 9461 0003 0293 60
BIC: GENODEF1GBF
Stichwort: ZELTLAGER

Sternsinger Gottesdienst 6.1.2017 St. Margaretha

Boten der Barmherzigkeit
– die Sternsinger
!

Kaum zu glauben, aber die Sternsinger stehen bereits in der Startposition. Gewänder, Gruppen, Ablauf werden zusammengestellt und in den Gemeinden geplant.
Begeisterung und sorgfältige Vorbereitung gehören dazu und natürlich der funfaktor – Gruppe. Lassen Sie sich anstecken und achten Sie auf weitere Veröffentlichungen, damit Sie zu Hause ein Teil dieser Bewegung sein können. Auch zu Ihnen wollen wir mit dem Segen 20*C+M+B+17 – Christus segne dieses Haus – um den 6. Januar herum kommen. Machen Sie die Türen, die Herzen und Ihren Geldbeutel auf.
Das diesjährige Motto lautet: Gemeinsam für Gottes Schöpfung! E
Eines ist klar: Sternsinger verändern diese Welt zum Guten hin.

Herzliche Einladung auch zum Ökumenischen Gottesdienst mit Aussendung der Sternsinger am Sonntag, 6. Januar 2017 um 10.00 Uhr in St. Margaretha

Segnungs-Gottesdienst 1.1.2017

Segnungs-Gottesdienst Sonntag, 1. Januar 2017 um 17.00 Uhr in St. Matthäus

Kraft und Stärkung zu Beginn des neuen Jahres empfangen, sich Gottes Zuwendung und Begleitung zusagen lassen – am 1. Januar wollen wir einen Segnungs-Gottesdienst feiern. Den Segen Gottes
empfangen gehört natürlich zu jedem Gottesdienst dazu, doch in unserem Segnungs-Gottesdienst am Jahresanfang steht der Segen ganz im Zentrum.
Dazu wird es eine besondere Zeit mit der Möglichkeit zur persönlichen Einzelsegnung geben.

Herzliche Einladung zu diesem besonderen Gottesdienst!
Klaus Firnschild-Steuer

Weihnachtsgottesdienste

Wir laden Sie herzlich zu den verschiedenen Weihnachtsgottesdiensten in St.Matthäus ein! Besonders möchten wir Sie aber auf die Gottesdienste am Heiligen Abend hinweisen. Dabei versuchen wir auf unterschiedliche familiäre Situationen, geprägte Traditionen und persönliche Vorlieben einzugehen.

Um 14.00 Uhr feiern wir einen Gottesdienst, der sich speziell an Familien mit Kleinkindern richtet und darauf abgestimmt ist.

Um 16.00 Uhr können sich Familien mit ihren Kindern herzlich zum Krippenspiel eingeladen fühlen. Fast 20 Kinder lassen für uns die Weihnachtsgeschichte lebendig werden. Das Weihnachtsspiel ist vor allem für Familien mit Kindern ab ca. 6 Jahren geeignet, denn es dauert etwa eine Stunde und erfordert etwas Durchhaltevermögen und Ruhe, damit unsere jungen „Schauspieler“ nicht zu sehr abgelenkt werden.

Um 18.00 Uhr laden wir zum traditionellen Festgottesdienst ein, der auch vom Posaunenchor mit gestaltet wird.

Die Christmette – ein ruhiger und besinnlicher Abendgottesdienst zum Ausklang und zur Vertiefung der Heiligen Nacht – feiern wir um 23.00 Uhr.

Alle anderen Gottesdienste während der Weihnachtstage finden Sie in der Übersicht.

Singgottesdienst am 4. Advent 18.12.16

Sind wir bei Trost?
Singgottesdienst am 4. Advent Sonntag,18. Dezemberum 10.00 Uhr in St. Matthäus

Licht und Dunkel bestimmen die Adventszeit. Dabei ist vielen die Erfahrung mit dem Licht, den Kerzen, den strahlenden Beleuchtungen lieber als das Dunkel. Dunkel: das bedeutet gut schlafen können, aber auch: ungemütlich sein, vielleicht auch Angst haben, den Weg nicht erkennen. Dunkelheit wirkt beschwerend, düster, drückend. Depression hat dunkle Züge, Dunkelheit hat depressive Züge. Mit dem Bild der Dunkelheit verbinden wir in unserer Sprache die Erfahrungen von Leid und Entbehrung oder wir nennen den Zustand der Welt dunkel. Aber in der Dunkelheit erfährt man deutlicher als sonst, was es heißt, ein Licht anzuzünden, in der Trostlosigkeit Trost zu finden. Die Hoffnung keimt auf in der Dunkelheit. Davon zeugen auch die Aussagen der biblischen Propheten und spiegeln sich wider in unseren Liedern.

„Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker – doch über dir geht auf der Herr“ (Jes 60, 2)
„Das Volk das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht“ (Jes 9,1)
„Tröstet, tröstet mein Volk“ (Jes 40,1)
„Gott will im Dunkel wohnen und hat es doch erhellt“ (Jochen Klepper)
„Wo bleibst du Trost der ganzen Welt?“ „O klare Sonn, du schöner Stern“ (Friedrich Spee)
„… euer Klag und Weinen verwandeln ganz in Freud“ (Michael Schirmer)
Und natürlich gehört dazu, dass Jesus in der dunklen Nacht geboren wird und dieses Ereignis dann die ganze Nacht erhellt.
Zusammen mit der Seebesgründer Dorfmusik unter Leitung von Dr. Hans Werner Hoffmann suchen wir im Singgottesdienst am 4. Advent das Licht in der Dunkelheit, den Trost für uns selber und die Welt.
Franz Peschke

Neues aus der Partnergemeinde Saransk

Zwei wichtige Personen
unserer Gemeindepartnerschaft

Nachruf auf Albina Beljaewa
Am 12.4.1932 im nordrussischen Archangelsk geboren, musste Albina schon als Kind mehrere jüngere Geschwister betreuen, weil ihre Mutter nach einem Unfall nur noch zwei Finger hatte. Kriegs- und Nachkriegsjahre waren hart.
Sie durfte aber seit 1950 in Moskau Germanistik studieren, wurde Lehrerin, heiratete den Marineoffizier Viktor Beljaew, zog mit ihm nach Wladiwostok am Pazifik und arbeitete dort, wie auch später in Kaliningrad je 17 Jahre als Deutschlehrerin für Marineoffiziere und wurde Mutter eines Sohnes. Nach ihrer Pensionierung arbeitete sie als Dorfschullehrerin und in ihrem Garten.
Die Öffnung des Kaliningrader Gebiets für Touristen 1991 bot ihr neue Möglichkeiten. So lernten wir sie als Reiseführerin kennen, freundeten uns mit ihr an und trafen sie jährlich wieder, 1994 auch mit unserer Gruppe, als sie uns durch das Museum auf der Kurischen Nehrung führte. Bei der Städtepartnerschaft ihres Wohnortes Selenogradsk mit Pinneberg begleitete sie als Dolmetscherin mehrmals Sportlergruppen und Delegationen zu Hamburgs Nachbarstadt.
Vor unserer ersten Gruppenreise 1996 in die Partnergemeinde Saransk luden wir sie ein, unsere Dolmetscherin zu sein. Vor dem ersten Taufgottesdienst im Forsthausgarten und auch vor den späteren schrieb sie fleißig und schön die russischen Urkunden, auch ihre eigene, und ließ sich von mir taufen. Sie wurde Mitglied der evang.-luth. Gemeinde ihres Wohnortes Zelenogradsk. Seitdem dolmetschte sie einfühlsam in fast jedem Jahr bei unseren Besuchen und Gottesdiensten in unserer Partnergemeinde Saransk und genoss bald das Vertrauen der dortigen Gemeindeglieder. Wir alten und jungen Heroldsberger erfreuten uns nicht nur an ihren hilfreichen Diensten, sondern auch an ihrem Humor, ihrer Sangesfreude und den Erzählungen aus ihrem bewegten Leben. Zwei Mal war sie bei uns zu Besuch, lernte so auch Heroldsberg kennen. Telefonisch waren wir regelmäßig in Kontakt.
Leider verschlimmerten sich in diesem Jahr ihre Herzprobleme. Als ihr auch das von Heroldsberger Spenden bezahlte Medikament nicht mehr half, und die Schmerzen zu schlimm wurden, wagte sie trotz ihres Alters (84) im August eine Bypassoperation, starb aber zwei Wochen später am 7.9. Meine Frau und ich konnten am Schluss unseres Saransk-Besuchs an ihrer Beerdigung teilnehmen. Wir und viele Heroldsberger werden sie nie vergessen.

Pastor W. Michelis 70 Jahre alt
Wladimir Adamowitsch Michelis wurde am 1.12.1946 als dritter Sohn eines 1941 nach Sibirien deportierten wolgadeutschen Ehepaars geboren. Die fromme Mutter betete und sang mit ihren Kindern innerhalb der Familie in deutscher Sprache; das prägte Wladimir als jüngsten Sohn sehr nachhaltig.
Schulzeit und Lehrerstudium erlebte er in der Millionenstadt Kujbyschew (heute wie- der Samara) an der Wolga. Neben seinen Pflichten trieb er, vom Körperbau dafür besonders geeignet, ganzjährig erfolgreich Langlauf. Im August 1970 kam er ins Kaliningrad-Gebiet, arbeitete zuerst als Lehrer, dann, um Anrecht auf eine Wohnung zu bekommen, in einem großen Metallbetrieb, und wurde bald ein wichtiger Sportorganisator in der Region und dem Gebiet. Im strengen Atheismus der Sowjetunion hatte er den christlichen Glauben nur für sich und durch Bibellektüre lebendig halten können. Als aber nach der Öffnung des Gebietes seit 1991 deutsche Pfarrer zu Aufbau und Versorgung evangelischer Gemeinden kamen, wurde Wladimir für sie ein notwendiger und sehr qualifizierter Dolmetscher. Bei diesem Dienst, in intensiven Gesprächen mit den Pfarrern und durch Lektüre theologischer Bücher bildete er sich in den nächsten 6 Jahren theologisch so weit, dass er 1997 durch Erzbischof Prof. Dr. Kretschmar zum Prediger gesegnet und erster russischer Geistlicher im Gebiet wurde. 2002 ordinierte ihn Bischof Springer zum Pastor für die Versorgung mehrerer Gemeinden, darunter auch unserer Partnergemeinde. Er war Dolmetscher bei Synoden in Kaliningrad und in Moskau, Berichterstatter bei kirchlichen Gremien in Deutschland, vertritt noch zeitweise den Propst.
Seit mehreren Jahren betreut er außer Saransk noch zwei andere Gemeinden auf Honorarbasis, um seine kleine Rente aufzubessern. Wir sind dankbar für seinen Dienst und die Freundschaft mit ihm. Für sein begonnenes neue Jahrzehnt wünschen wir ihm Gottes Segen in seinem Dienst und privat mit seiner Frau Natascha in Tschernjachowsk / Insterburg.
Klaus Plorin

Seniorennachmittage 16.12.16 und 13.1.17

Herzliche Einladung zum Seniorennachmittag

Freitag, 16.12. um 14.30 Uhr im GZ
Herr Singer singt im Advent!
„Weihnachten steht vor der Tür“

Freitag, 13.01. um 14.30 Uhr im GZ
Mein Leben – eine Pilgerreise mit Frau Pöllinger

Auf Ihr Kommen freuen wir uns sehr!
Ihr Mitarbeiter-Team des Seniorenkreises

Konzert der Kulturfreunde 30.12.16

Festliche Musik zum Jahresausklang

Freitag, 30. Dezember um 20.00 Uhr in St. Matthäus

Irene Kurka, Sopran – Erich Staab, Orgel
Musik von Hildegard von Bingen, Georg Friedrich Händel, Wolfgang Amadeus Mozart
Die Sopranistin Irene Kurka und der Organist Erich Staab präsentieren in dem Konzert zum Jahreswechsel festliche Musik aus dem Mittelalter, Barock und der Klassik.

Vorverkauf: 14 Euro, Mitglieder: 12 Euro, ermäßigt: 10 Euro
Sonnen-Apotheke, Hauptstr. 71, Heroldsberg, Tel.: 0911/518 08 86
Abendkasse: 15 Euro, 13 Euro, 10 Euro