Alle Beiträge von Thilo Auers

Gottesdienste in der kommenden Woche

Fr., 15.5.2020: 14 , 15.30, 17 Uhr – Kurzgottesdienste mit Informationen für den Konfirmandenjahrgang 2020/21 mit Pfr.in Cornelia Auers, Pfr. Thilo Auers, Jugenddiakon Jens Albrecht

Sa., 17.5.2020: 10 Uhr – Gottesdienst mit Pfarrerin Andrea Melzl

In der Kirche St. Matthäus stehen gut 50 Sitzplätze zur Verfügung. Während des Gottesdienstes ist ein Nasen-Mund-Schutz zu tragen und Abstand zu halten. Es können nur die markierten Sitzplätze genutzt werden. Der Kirchenvorstand hat ein Infektions-Schutz-Konzept erstellt. Alle anderen Veranstaltungen, Gruppen, Kreise, Chorprobe und Posaunenchorprobe entfallen weiterhin. Die Kirche St. Matthäus bleibt täglich von 9-17 Uhr geöffnet, damit Menschen sich hineinsetzen und zur Ruhe kommen können. Bestattungen, Taufen und Trauungen finden im Rahmen der amtlichen Vorgaben statt.

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben (Lektorin Sabine Rohlederer)

Eine Rebe kann aus sich selber nichts bewirken. Sie braucht den Weinstock, um ihre Nährstoffe aus dem Boden zu beziehen.

Wenn Jesus sich selber als Weinstock bezeichnet und uns als seine Reben, dann bietet er uns an, unsere Kraftquelle, unsre Lebensquelle zu sein, aus der wir unsere Energie beziehen können. Das funktioniert aber nur, wenn wir an ihm hängen bleiben.

Sich an Jesus binden bedeutet: Gemeinsam sind wir stärker. Getrennt von mir, bleibt euer Leben nutzlos, sagt uns Jesus. In ihm bleiben, hat nicht nur einen Sinn für uns selber, sondern bringt Früchte. Die Kraft, die Ene rgie, die Liebe, die wir von Jesus beziehen, dürfen und sollen wir weiterschenken.

Weinstock und Reben gehören zusammen. Wie die Rebe ohne Weinstock keine Früchte tragen kann, so können auch wir ohne die Liebe und Kraft Gottes keine Liebe oder Kraft weitergeben. Wie der Weinstock ohne Rebe keine Früchte tragen kann, so wird nur durch uns Menschen die Welt verändert werden.

Wo wir von unserem Glauben sprechen und unsere Talente einsetzen, da werden auch Früchte sichtbar.

Ihre Lektorin Sabine Rohlederer

Gottesdienste finden wieder statt

Wir feiern Gottesdienste wieder ab 10. Mai. Gemäß der Auflagen der Bayerischen Staatskanzlei vom 28.4.2020 und der Rahmenentwürfe der Kirchen erstellen wir derzeit ein Infektionsschutz-Konzept.

Unsere Kirche bietet Platz für 58-86 Personen, davon 22 Einzelplätze und der Rest für Ehepaare/Familien/Wohngemeinschaften. Die Plätze weisen einen Mindestabstand von 2 m auf. Die Höchstdauer des Gottesdienstes beträgt 60 min. Es besteht eine Bedeckungspflicht für Mund und Nase.

Am 3. Mai findet kein Gottesdienst statt. Dies wurde im Heimatblatt versehentlich falsch angekündigt.

Der gute Hirte (Thilo Auers)

Manchmal wünsche ich mir das: einen, der für mich sorgt, der mir den rechten Weg zeigt und mich unbeschadet durch Gefahren führt, einen, der meinen Durst nach Leben stillt und nach mir sucht, wenn ich verloren gehe.                               Zitat aus www.kirchenjahr-evangelisch.de

In der Wüste Sinai sind wir einer Hirtin begegnet. Mit einer Gruppe wanderte ich tagelang durch Sand und Stein. Wir schliefen in Zelten oder unter freiem Himmel. Am vorletzten Tag hörten wir schon von weitem Flötentöne. Dann kam eine junge Hirtin über den Berg, gefolgt von ihren Schafen und Ziegen. Für mich lag ein Zauber in der Luft ….

Die Hirtin kennt die Wüste genau, weiß wo Kraut und Sträucher wachsen und Wasser sich sammelt, auch wenn der Regen ausbleibt. Sie kümmert sich um die, die ihr anvertraut sind. Jedes Schaf, jede Ziege zählt.

Das Bild vom guten Hirten steht in der Bibel für Gott. „Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln …“ Der Psalm ist für viele zu einem Herzensgebet geworden. Drittklässler malen Bilder, Konfirmand*innen lernen die Worte, wir beten ihn an Krankenbetten und auf dem Friedhof. Jesus sagt: „Ich bin der gute Hirte.“ Er gibt das Verlorene nicht auf und lässt sein Leben für die, die ihm anvertraut sind. Die biblischen Texte warnen aber auch vor schlechten Hirten, die nur an sich denken, bei Gefahr weglaufen und das Schwache nicht stärken.

Die Corona-Zeit ist für mich auch Wüsten-Zeit. Wir müssen mit weniger auskommen. Das Leben reduziert sich. Wir können gerade keine Konfirmation feiern. Die Ressourcen werden knapper. Der Regen bleibt aus. Für manche geht das an die Existenzgrenze.

Ich glaube, dass Gott trotzdem da ist. Gottes Hirten-Geist ist für mich spürbar, wo wir aufeinander achten und einander unterstützen. Viele entwickeln gerade viel Fantasie, damit andere etwas erleben, das Leib und Seele gut tut. Gott sei Dank!

Pfarrer Thilo Auers

Psalm 23 in leichter Sprache

Gott ist immer bei mir.
Darum geht es mir gut.
Ich habe alles, was ich brauche.

2 Gott sorgt für mich.
Ich esse und trinke und werde satt.
Ich finde Ruhe.
Das tut mir gut.
3 Mein Atem wird kräftig.
Ich lebe.

Gott zeigt mir den richtigen Weg.
Gott macht mir Mut.
Gott macht mich stark.
Er hat es versprochen.
Davon will ich erzählen.

4 Manchmal habe ich Angst.
Manchmal bin ich krank.
Manchmal habe ich Schmerzen.

Auch dann weiß ich:
Gott ist da.
Gott hilft mir.
Gott beschützt mich.

5Gott deckt einen Tisch für mich.
Von Allem ist genug da.
Ich darf essen und trinken.
Meine Feinde beneiden mich.
Gott gibt mir schöne Kleider
und duftendes Parfüm.
Von allem ist genug da.

6 Gott gibt mir nur Gutes und Liebes.
Ich fühle mich wohl
und bin fröhlich,
mein Leben lang.

Ich wohne mit Gott
in seinem Haus.
Ich bin bei Gott,
jeden Tag.

Psalm 23 Luther-Übersetzung

Der HERR ist                                                                   mein Hirte.                                                                     Mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich                                                                auf einer grünen Aue.                                                 Und führet mich                                                             zum frischen Wasser.                                                     Er erquicket                                                                   meine Seele.

Er führet mich                                                                   auf rechter Straße                                                          um                                                                                     seines Namens                                                            Willen.

Und ob ich schon                                                     wanderte                                                                             im finsteren Tal

fürchte ich kein Unglück.                                   Denn Du bist bei mir.                                               Dein Stecken und Stab                                          trösten mich.

Du bereitest                                                                 vor mir                                                                              einen Tisch                                                                         im Angesicht meiner Feinde.                                     Du salbest                                                                           mein Haupt mit Öl                                                       und schenkst mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit                                   werden                                                                                 mir folgen                                                                         mein Leben lang.

Und ich werde bleiben                                                 im Hause des HERRN

immerdar.

 

Gottesdienste und Veranstaltungen sowie Taufen und Trauungen entfallen weiterhin. Erdbestattungen finden statt.

Wir warten derzeit noch auf Aussagen, wann und unter welchen Bedingungen Gottesdienste und Veranstaltungen wieder stattfinden können.

Es entfallen: Das Konzert Trompeten- und Orgelgala am Sa., 25.4.. Die Gottesdienste am 26.4. und 3.5..

Gottesdienste und Kurzandachten werden ab 4.5. wieder stattfinden. Das heißt: Den ersten Sonntagsgottesdienst können wir unter starken Hygieneauflagen am 10.5. feiern. Unter welchen Bedingungen Tauf- und Traugottesdienste wieder möglich sein werden und wie viele Leute dabei sein dürfen, wird erst nach und nach klarer werden. Nottaufen können weiterhin stattfinden. Entscheidend ist der Kabinettsbeschluss am Do, den 30.4.2020.

Erdbestattungen finden statt. Gegenwärtig dürfen 10 Personen zzgl. Friedhofspersonal an Erdbestattungen teilnehmen. Wir treffen uns vor der Trauerhalle, haben dann kurz Zeit uns auf die Beisetzung einzustellen und gehen dann zum Grab. Der Sarg wird abgelassen. Danach ist ca. 20 Minuten Zeit für Gebete, Ansprache und Abschied. Trauerfeiern mit Urne werden derzeit meist noch vertagt.

Treffen und Proben von Gemeindegruppen finden noch nicht statt. Die Treffen aller Gruppen und Kreise, und die Proben des Kirchenchors und des Posaunenchors entfallen bis auf Weiteres. Wann und unter welchen Bedingungen Treffen und Proben wieder stattfinden können wir derzeit noch nicht sagen. Auch hier wird der Kabinettsbeschluss am Do., den 30.4.2020 weitere Perspektiven eröffnen.

Wir entwickeln ein neues Konzept für die Konfirmandenzeit. Auch die Konfizeit mit um die 40 Jugendlichen werden wir neu gestalten müssen. Die Regelungen für die Zusammenkunft werden sich vermutlich an den Regeln für den Schulunterricht orientieren. Dies bedeutet: kleine Gruppen in großen Räumen. Mit einem Team sind wir gerade dabei, ein Konzept für das Konfijahr 2020/21 zu entwickeln.

Unsere Kirche bleibt von 9-17 Uhr geöffnet. Musik. Neue Andachten. Osterkrippe. Fürbitten-Box und Mutmachsprüche.

Es wird weiterhin Musik in unserer Kirche erklingen und einen Sonntagsgruß geben. Wir freuen uns, dass viele sich beteiligen, um zu musizieren. Musik bringt Gefühle und Stimmungen zum Ausdruck und kann zum Gebet werden. Wir werden weiterhin Momente dieser Musik in einem Sonntagsgruß an alle Mitarbeiter*innen senden. Wer über den Kreis hinaus Interesse an einem Sonntagsgruß hat, möge sich bitte via Email im Pfarramt melden: pfarramt.heroldsberg@elkb.de. Herzlichen Dank allen, die sich an der Gestaltung beteiligen.

Neue Andachten und Impulse liegen weiter wöchentlich in der Kirche auf. Zu jedem Sonntag gibt es weiter eine neue Kurzandacht, die Sie in der Kirche holen oder auf unserer Homepage unter Andachten und Impulse lesen können.

Die Osterkrippe bleibt während der Osterfestzeit weiter stehen. Sie sehen die Szene, in der der Engel den Frauen am Grab begegnet. Herzlichen Dank an Gisi Bauer und Kerstin Kellner.

Im hinteren Teil der Kirche finden Sie unsere Fürbitten-Box und Mutmach-Sprüche aus der Bibel. Sie können hier weiter Fürbitten und Gebets-Anliegen aufschreiben und einwerfen. Wir werden Sie an jeden Sonntag vor Gott bringen.

Wie neu geboren (Andrea Melzl)

Dieser Sonntag ist der Sonntag Quasimodogeniti – „wie neu geboren“, eine Woche nach Ostern. Er wird auch der Weiße Sonntag genannt und erinnert an die weißen Taufkleider der Alten Kirche. Jetzt, eine Woche später, wurden sie ausgezogen von der Taufe in der Osternacht.

„Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.“ (Wochenspruch aus 1. Petrus 1,3)

Dieser Christushymnus wurde wahrscheinlich bei der Taufe aufgesagt. Der erste Petrusbrief ist in einer Zeit der Verfolgung entstanden. Sich taufen zu lassen war daher eine schwere Entscheidung. Die Christen zur Zeit des ersten Petrusbriefes und wir heute wissen: Weil ich mit der Taufe ein Kind Gottes werde, kann ich mich selber loslassen, kann ich mich Gott im Glauben überlassen. Das trägt mich durch alles, was das Leben schwer macht, durch alle Ängste und Albträume.

Hineingetauft in die Auferstehung Christi. Diese Hoffnung ist überwältigend. Sie ist größer als jede Hoffnungslosigkeit.

Der Petrusbrief redet von lebendiger Hoffnung. Wo lässt sich Hoffnung als Grundgefühl des Lebens finden? Hoffnung als Kraft zum Handeln – und Aushalten. Glaube und Hoffnung, das gehört für mich zusammen. Ohne Glauben hängt alles von mir ab. Hängt alles vom Menschen selber ab. Er kann sich auf keinen Gott verlassen. Kann nicht beten, nicht bitten, nicht klagen, kann nicht mit Gott hadern, nicht danken, nicht loben. Wir Christen können das. Gott sei ewiglich Dank. Amen.

Bleiben Sie behütet!

Pfarrerin Andrea Melzl

Ostern in der Tüte und Kirche Kunterbunt to go.

Ostersonntag ist St. Matthäus ab 7 Uhr geöffnet. Es stehen kleine Tütchen bereit mit einer Osterkerze, einem Bild und Ostergedanken.

Von 9.30 – 16 Uhr brennt die große Osterkerze 2020 im Turm. Herzlichen Dank an Katja und Simone Wadlinger für die Gestaltung. Sie können Ihre Osterkerze direkt an der großen Osterkerze entzünden und das Licht mit nach Hause nehmen.

Das Kirche-Kunterbunt-Team hat für Familien mit Kindern Päckchen zusammengestellt: „Kirche Kunterbunt to go“. Sie können ein Päckchen im Turmeingang der Kirche abholen.

Ostern – Licht – Leben

Christus, Licht der Welt.
Gott sei ewig Dank.

Ostern. Auch wenn wir es heuer anders feiern, gilt die Botschaft: Leid und Tod haben nicht das letzte Wort. Das Leben siegt. Wir halten fest an der Hoffnung auf die Auferstehung.

Bei Sonnenaufgang kommen drei Frauen an das Grab, voller Trauer, ohne Hoffnung. Doch der Stein ist weggewälzt, das Grab leer.

Sie hören die Botschaft: Jesus lebt! Er ist auferstanden!

Erst können sie das nicht glauben, doch dann tragen sie die frohe Botschaft weiter, auch zu uns: Christus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!

Wir wünschen Ihnen gesegnete Ostern!

Ihr Pfarrteam Cornelia Auers, Thilo Auers und Andrea Melzl