Umweltteam

Umweltleitlinien

Die Umweltleitlinien beschreiben in einem allgemein gehaltenen Rahmen die Ziele der Umweltarbeit unserer Gemeinde. Der Kirchenvorstand hat in seiner Sitzung vom 13. Februar 2012 die Umweltleitlinien verabschiedet. Sie bilden die Basis für unsere weitere Arbeit.


Die Umwelterklärung unserer Kirchengemeinde

Am 18. Juli 2016 hat der Kirchenvorstand das Umweltprogramm beschlossen. Gleichzeitig fand die Überprüfung durch einen externen Auditor statt.

Damit ist ein wichtiger Meilenstein erreicht: die erfolgreiche Zertifizierung!

Mit dem Zertifikat macht die Kirchengemeinde auch nach außen hin sichtbar, daß wir das geprüfte kirchliche Umweltmanagementsystem „Grüner Gockel“ eingeführt haben.

Die Umwelterklärung können Sie hier einsehen.


Nächstes Treffen

Dienstag, 12.September, 19:30, Ort erfragen

Dienstag, 10. Oktober, 19:30, Ort erfragen

Dienstag, 7. November, 19:30, Ort erfragen

Donnerstag, 7. Dezember, 19:30, Ort erfragen


Der grüne Gockel“: Umweltgerechtes Handeln in der evangelischen Kirchengemeinde St. Matthäus

Der grüne Gockel hat einen großen Hahnentritt nach vorne getan. Der Ist-Zustand der kirchlichen Gebäude war gründlich unter die Lupe genommen und viele Daten über Verbräuche und Bestand zusammengetragen und erfasst worden. Dies bildete die Ausgangssituation und gute Grundlage für die Bewertung.

Hierfür wurden in einem Portfolio Verbesserungsmöglichkeiten eingetragen. Die beiden relevanten Gesichtspunkte hierbei waren einerseits die Umweltrelevanz und andererseits die Umsetzungsmöglichkeiten. Wichtig waren nicht nur Aspekte, die direkt auf die Umwelt einwirken, sondern es wurden auch Möglichkeiten betrachtet, die indirekte Auswirkungen auf die Umwelt haben.

Aus dem Portfolio wurden 6 zentrale Aufgabenbereiche herausgearbeitet, die als Umweltprogramm inzwischen vom Kirchenvorstand verabschiedet wurden:

Die Öffentlichkeitsarbeit wird in Zukunft eine Hauptaufgabe für unser Team sein. Wir werden Veranstaltungen zu interessanten Themen anbieten, wie z. B. „Rohstoffe sparen“, oder „Umgang mit Verbrauchsmitteln“.

Weitere wichtige Aufgaben werden sein, Müll zu reduzieren und Plastikmüll gänzlich zu vermeiden. Auch die Verwendung von Produkten aus regionaler Erzeugung und „fairem Handel“ wollen wir fördern. Ebenso soll die Grundwasser- und Bodenbelastung durch Pestizide vermieden werden.

Mit dem Bau des Insektenhotels beim Sommerfest im letzten Jahr haben wir bereits einen Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt getan.

Doch auch das Thema „Energiesparen und Verbrauch reduzieren“ wird uns die nächsten Jahre begleiten. So wollen wir die Verbräuche analysieren und mit den bisher erfassten Daten vergleichen. Damit lassen sich interessante Rückschlüsse ziehen und konkrete Vorschläge erarbeiten, wie und wo Verbräuche zu hoch sind und mit welchen Maßnahmen Energie eingespart werden kann.

Mit der Verabschiedung des Umweltprogramms sind wir der Zertifizierung einen großen Schritt näher gekommen. Da nun eine Vielfalt von Aufgaben auf uns wartet, würden wir uns sehr über Verstärkung und Unterstützung durch weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter freuen. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, beim Umwelt-Team mitzuwirken, laden wir sie dazu ein, mitzumachen und Ihre Ideen einzubringen. Falls Sie nähere Informationen wünschen, können Sie Pfarrer Steuer ansprechen oder nehmen Sie Kontakt auf mit

Elisabeth Somper, Telefon 0911/518 85 45 oder

Stefan Siegel, stefan.siegel@arcor.de oder Telefon: 0911/4099300.

Das Umweltteam trifft sich regelmäßig einmal im Monat, die Termine sind auf der Homepage http://heroldsberg-evangelisch.de unter der Rubrik Gemeinde / Umweltteam veröffentlicht.

Elisabeth Somper

für das Umwelt-Team St. Matthäus

Stand_aktuell

Aktueller Stand: Wir sind zertifiziert!!

 


Umweltips

Anregungen, um mit einfachen Mitteln etwas für die Umwelt zu tun finden Sie auf unserer Umwelttips Seite.


„Das einzig Beständige ist der Wandel“

Wo stehen wir auf dem Weg zur Zertifizierung?

Auch wir aus dem Umweltteam sind gefordert mit sich ständig verändernden Ausgangslagen
umzugehen. Die neue Gebäudesituation stellte uns vor große Herausforderungen und es dauerte
eine Weile, bis wir mit der neuen Situation umgehen konnten. Wir standen vor der Aufgabe, die
Ausgangssituation neu zu definieren, die Ziele anzupassen, Lösungsvorschläge zu machen und nicht zuletzt wollten auch unsere Gefühle beachtet werden.

Nach dem Projektstart im Januar 2011, der Auftaktveranstaltung im Juni, der Verabschiedung der
Umweltleitlinien im Januar 2012 sind wir nun bei der Bestandsaufnahme angelangt. Der
ursprüngliche Plan mit der Gebäudesubstanz von Gemeindezentrum und Kindergarten zu beginnen
war überholt. Etwas ratlos diskutierten wir verschiedene Möglichkeiten wie es angesichts der noch
offenen Situation weitergehen könnte und vor allem, wie wir handlungsfähig bleiben könnten. Wir
beschlossen mit dem zu beginnen, was nun schon seit Jahrhunderten Bestand hat – mit Kirche und
Pfarrhaus. Im Juni begannen wir die relevanten Daten aufzunehmen. Bei der Umweltprüfung
(Bestandsaufnahme) werden unter anderem folgende Aspekte erfasst: Beschaffenheit von
Grundstück und Gebäuden, Verbrauch von Wärmeenergie, Strom, Wasser/Abwasser, Abfall,
Büroausstattung, Lärm, Mobilität, Reinigung, Kommunikation, Beschaffungswesen usw.

Den Kindergarten wollen wir insoweit in die Bestandsaufnahme einbeziehen, als wir davon ausgehen,
dass die Ergebnisse auch in Zukunft wichtig sein werden.

Sobald die Phase der Datenerhebung abgeschlossen ist, werden diese bewertet, Prioritäten
erarbeitet und ein Umweltprogramm entworfen. Erst dann kommt es zu konkreten Projekten, die
auch für die Gemeinde sichtbar sein werden.

Sybille Fenzel

 

Wünsche und Anregungen für die Umweltarbeit „Der grüne Gockel“

Im Rahmen des Auftaktgottesdienstes für das Umweltprojekt „Der Grüne Gockel“ hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit einen Baum mit grünen Blättern zu schmücken, auf denen sie Wünsche und Anregungen für die Umweltarbeit in der Kirchengemeinde geben konnten.

Viele gute Ideen und Ermunterungen wurden auf 49 Blättern notiert. Wir haben inzwischen eine Auswertung vorgenommen und wollen Ihnen das Ergebnis vorstellen. Es gibt verschiedene Themenschwerpunkte wie:

Energie / Strom (11 Wünsche) – hier wurde beispielsweise angeregt, das Licht tagsüber in der Kirche zu reduzieren, aber auch Strom von einem alternativen Stromerzeuger zu beziehen. Hier hat die Kirchengemeinde bereits einen guten Schritt getan und bezieht den Strom von „Naturstrom“.

Umweltschutz / Konsumverhalten (20 Wünsche) – viele Menschen schlagen vor, regionale Produkte zu kaufen, weniger Fleisch zu essen und biologisch angebaute Produkte zu verwenden.

Müll / Kunststoff (9 Wünsche) – der Schwerpunkt liegt hier auf der Müllvermeidung und Müllreduzierung sowie den Einsatz von Kunststoffprodukten zu verringern.

Bäume / Pflanzen / Flächenversiegelung (5 Wünsche) – hier wurde vor allem angeregt, neue Bäume zu pflanzen und Flächenversiegelungen zu vermeiden.

Auf 10 Blättern wurde für das Engagement der Kirchengemeinde und des Umweltteams gedankt und viel Glück und Erfolg zur Umweltarbeit gewünscht.

Das Umweltteam dankt sehr herzlich für die vielen Anstöße und Impulse. Wir nehmen die Ideen gerne auf und werden sie in die Arbeit des Umweltprojektes einfließen lassen.

Elisabeth Sieber, Stefan Siegel

 

 

Auftaktgottesdienst am 29. Mai 2011

Am 29. Mai 2011 wurde im Rahmen eines Gottesdienstes in der evangelischen Kirchengemeinde Heroldsberg das Umweltprojekt „Grüner Gockel“ offiziell eingeführt. Pfarrer Klaus Firnschild-Steuer verlieh in seiner Predigt dem Wetterhahn auf dem Kirchturm eine Stimme. Dieser Hahn erzählte von den vielen Geschehnissen, die er im Laufe der Zeit von seinem Kirchturm aus beobachtet hatte. Er konnte über manches berichten, was nicht gerade zur Verbesserung unserer Umwelt beigetragen hatte. Deshalb begrüßte der Wetterhahn das Projekt „Grüner Gockel“, das umweltgerechtes Handeln in der Gemeinde fördern will.

Nach der Predigt stellte sich das Umweltteam vor, gab einen kurzen Überblick über dasUmweltprogramm und in welchen Schritten das Projekt ablaufen wird. Ziel ist es, den Verbrauch an Ressourcen zu senken, weil wir unsere Welt unseren Nachkommen lebenswert hinterlassen wollen und die Schöpfung bewahren möchten. Mit dem Projekt „Grüner Gockel“ können wir konkret hier vor Ort etwas dazu beitragen.

Nach dem Gottesdienst hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit einen Baum mit grünen Blättern zu schmücken auf denen sie Wünsche und Anregungen für die Umweltarbeit in der Kirchengemeinde geben konnten. Neben Kaffee und Plätzchen gab es vielfältige Gelegenheiten sich anhand von Informationstafeln und anderen Informationsmaterialien über das Projekt zu informieren. Mit einem CO2-Rechner konnte man auch den eigenen ökologischen Fußabdruck anhand von persönlichen Verbrauchszahlen berechnen. Außerdem gab es Strommessgeräte, die verliehen werden konnten, um zu Hause den Stromverbrauch verschiedener Haushaltsgegenstände zu ermitteln.

Falls Sie sich angesprochen fühlen, beim Umwelt-Team mitzuwirken und Ideen einzubringen, laden wir Sie zum Mitmachen ein. Falls Sie nähere Informationen wünschen, sprechen Sie Pfarrer Firnschild-Steuer an oder nehmen Sie Kontakt auf mit Elisabeth Sieber, Telefon: 0911/518 85 45 und Stefan Siegel, stefan.siegel@arcor.de oder Telefon: 0911/4099300.

Aufruf des Umweltteams

Beim Wort genommen:
Umweltgerechtes Handeln in unserer Gemeinde –
das kirchliche Umweltmanagement

Was bedeutet unser heutiges Handeln für die Generation unserer Kinder? Wie können wir als Gemeinde glaubwürdiger für Umweltbelange eintreten und unseren Auftrag, die Schöpfung zu bewahren noch ernster nehmen?

Wir verbrauchen in unserer Gemeinde Strom, Wasser, Öl, Papier, erzeugen Abfall und Abwasser und tragen zur bedrohlichen Erwärmung der Erde bei. Zugleich ist uns wichtig, die Schöpfung Gottes zu bewahren und die Erde für die kommenden Generationen zu erhalten. Eigentlich dürfen wir nur so viel verbrauchen, wie wir auch wieder neu erzeugen oder es sich selbst regenerieren kann. In den letzten Jahren sind diese Gedanken immer mehr in den Vordergrund gerückt.

Der Kirchenvorstand von St. Matthäus hat nun beschlossen, unser Handeln in der Kirchengemeinde auf den Prüfstand zu stellen und sich konsequent um Verbesserung zu bemühen. Wie können wir den Verbrauch an Ressourcen senken, das Bewusstsein für die Bewahrung der Schöpfung stärken? Wie können wir unser Handeln in der Gemeinde nachhaltiger gestalten?

Wir nehmen dazu eine Anregung der Landeskirche auf, die den Prozess „Grüner Gockel“ initiiert hat, der der EMAS (Eco Management and Audit Scheme) Verordnung der EU entspricht. Die Umsetzung dieses Prozesses beinhaltet die Bestandsaufnahme unserer Gebäude, die Bilanzierung des momentanen Verbrauchs und die kontinuierliche Verbesserung in kleinen, überschaubaren Schritten, bei denen alle mithelfen können. Natürlich stehen die Nutzung und die technischen Voraussetzungen unserer Gebäude zunächst im Vordergrund, aber z.B. schon die Optimierung der Heizungsanlagenregelung kann sich für die Umwelt lohnen und zur Entlastung unseres Haushalts beitragen. Darüber hinaus geht es auch um Fragen wie: Wo kaufen wir ein? Welche Materialien verwenden wir? Bieten unsere Gemeindeflächen Möglichkeiten naturnaher Gestaltung? Ist das Thema „Umweltgerechtes Verhalten“ in unseren Gruppen und Veranstaltungen ausreichend verankert?

Nach ca. eineinhalb Jahren wollen wir das Ziel – die Zertifizierung mit dem „Grünen Gockel“ – erreicht haben. Damit auch nach außen hin sichtbar wird: Wir sind eine umweltfreundliche Kirchengemeinde! Viel wichtiger aber ist, dass wir als Kirche glaubwürdig und nachweisbar sagen können: wir nehmen unseren Auftrag, Gott den Schöpfer zu ehren und seine Schöpfung zu erhalten ernst und tun das uns mögliche dafür.

Um diese Fragen anzugehen und die Umweltarbeit innerhalb der Gemeinde voranzubringen, hat sich ein Umweltteam gebildet. Gemeinsam möchten wir im ersten Schritt Visionen und Ideen entwickeln, die das umweltgerechte Handeln in unserer Gemeinde fördern. Diese wollen wir dann nach und nach in kleinen Schritten umsetzen. Auf dem Weg zum grünen Gockel werden wir von der Landeskirche in vielfältiger Weise unterstützt und begleitet.

Zum Auftaktgottesdienst am 29.5.2011 um 10.00 Uhr laden wir herzlich ein!

Stefan Siegel

Für das Umweltteam suchen wir noch engagierte MitstreiterInnen, die St. Matthäus auf dem Weg zu einer umweltfreundlichen Gemeinde begleiten. Es sind sowohl Ihre Ideen und ggf. Ihr Wissen gefragt, als auch Ihre Tatkraft bei der Durchführung und praktischen Umsetzung des Umweltmanagementsystems „Grüner Gockel“. Wir freuen uns auf Sie!

Falls Sie nähere Informationen wünschen, sprechen Sie Pfarrer Steuer an oder nehmen Sie Kontakt auf unter: stefan.siegel@arcor.de bzw. Tel.: 0911/4099300.