Archiv der Kategorie: Musik

Sommerserenade mit zwei Posaunenchören 15. und 16.6.2018

Freitag, 15. Juni, 19.30 Uhr Himmelfahrtskirche Buchenbühl
Samstag, 16. Juni, 19.30 Uhr Schlosshof Weißes Schloss, Heroldsberg

Ein abwechslungsvolles Konzert mit Kompositionen für ein und zwei Bläserensembles: Die evangelischen Posaunenchöre aus Buchenbühl und Heroldsberg spielen Werke von Rimsky-Korsakow, Edward Elgar, Jakob de Haan u.v.a.
Seit 2017 haben die evangelischen Posaunenchöre aus Buchenbühl und Heroldsberg mit Christian Bauer (BlechQuadrat/Ensemble Hundshaupten) ein und denselben Chorleiter. An diesem Abend sind die beiden Gruppen erstmals in einer abendfüllenden Sommerserenade zu hören. Das Programm verspricht einen stimmungsvollen Abend mit verschiedenen musikalischen Farben und Stilen. Ein Konzertereignis für die ganze Familie.

Bei schlechtem Wetter findet das Heroldsberger Konzert in der katholischen Kirche St. Margaretha statt.

Eintritt frei – Spendenbeiträge zugunsten der Kulturfreunde Heroldsberg e.V. und der beteiligten Gruppen zu gleichen Teilen erbeten.
www.kulturfreunde-heroldsberg.de/som- merserenade.html

Andacht zur Todesstunde Jesu Karfreitag, 30.03. um 14.30 Uhr in St. Matthäus

„Die Gerechten werden weggerafft“
Andacht zur Todesstunde Jesu Karfreitag, 30.03. um 14.30 Uhr in St. Matthäus

Manchmal wurde ich schon gefragt: Warum begehen die Christen den Tod eines einzelnen Menschen so hoch feierlich? Es sterben doch jeden Tag so viele Unschuldige, Kinder und Erwachsene, durch Haß und Gewalt, es gibt so viel Tragik in Millionen von Einzelschicksalen – warum also gerade dieser Eine? Der Bibel ist diese Frage nicht fremd: „Der Gerechte geht zugrunde und niemand ist da, der es zu Herzen nimmt. Und die treuen Männer werden hingerafft und keiner beachtet es. Ja, ob der Bosheit wird der Gerechte hingerafft, der seinen geraden Weg geht. – Sie ruhen auf ihren Lagern, gehen einher in Frieden.“ (Jes. 57,1 – 2)
So klagt im Jesajabuch ein später Prophet in politisch und wirtschaftlich sehr bedrückender Zeit. Vielleicht kannte er auch Psalm 12, in dem beklagt wird, dass die Bösen immer mehr werden und die Frommen („Gerechten“) immer mehr bedrängt. Mag sein, dass die Jüngerschaft Jesu in ihrer Trauer beim Tod Jesu auch an diese Worte gedacht hat. Die christliche Tradition nahm diese Gedanken auf. Neben der Klage fand man Trost in dem Wort, dass die Toten auf ihren Lagern in Frieden ruhen dürfen.
Es war schließlich ein Nürnberger Musiker, Johann Philipp Krieger, der 1686 diesen Trauertext musikalisch gestaltete und auf den Karfreitag bezog. Jesus ist der eine Gerechte. Denn das Schicksal Jesu wird ja vor allem deshalb besonders berichtet, weil seine Jünger ihn später als Auferstandenen erlebt haben. Das hieße doch: Gott lässt seinen Gerechten nicht im Stich. Der Schöpfer der Welt bleibt in seinem Mitleiden mit der Welt und mit Jesus doch der Herr auch unserer Zukunft.
So wird der Karfreitag zum Anlass für eine stille Feier einerseits und gleichzeitig zum Beginn einer großen Hoffnung für die ganze Welt. Die stille Musik Kriegers, die Chor und Musiker aus Heroldsberg und Ziegelstein gestalten, drückt diesen Charakter des Karfreitags aus. Die liturgische Leitung der Feierstunde hat Pfarrerin Melzl.

Franz Peschke

Konzertabend aus Russland 28.1.2018

Konzertabend aus Russland
der Maxim Kowalew Don Kosaken am 28.01.2018 um 19.30 Uhr in St. Matthäus

1. Teil: Sakrale Gesänge der russisch- orthodoxen Liturgie
2. Teil: Russische Volkslieder
Dauer: 1 Std. 45 min. (incl. 15minütiger Pause)

Der erste Teil richtet sich nach der jeweiligen Jahreszeit. Im zweiten Teil dürfen Wunschtitel wie „Abendglocken“, „Suliko“ und „Marusja“ nicht fehlen. Der Chor tritt in der Besetzung mit
7 Künstlern auf. Anknüpfend an die Tradition der großen alten Kosaken-Chöre zeichnet er sich durch seine Disziplin, die dem musikalischen Gesamtleiter Maxim Kowalew zu verdanken ist, aus.

Maxim Kowalew
Der in Danzig geborene Maxim Kowalew konnte sich schon im Elternhaus der Musik kaum entziehen. Sein Vater war Pianist, seine Mutter Gesangslehrerin. Nach dem Gesangsstudium an der Musikhochschule in Danzig, folgte eine Vielzahl von Opernengagements und seine Popularität wuchs. Es folgten Auftritte in Westeuropa, den USA und Israel. Ab 1994 sang er in einem Chor, aus dem sich später die Maxim Kowalew Don Kosaken herauskristallisierten. Maxim Kowalew sieht es bis heute als seine Aufgabe, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und begabten Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr großes Talent an die Öffentlichkeit zu bringen.

Wir freuen uns, mit den Maxim Kowalew Don Kosaken in Ihrer Gemeinde zu Gast zu sein und wünschen Ihnen ein unvergessliches Konzerterlebnis.

Jahresschlußkonzert der Kulturfreunde 30.12.17

Heroldsbeger Silvesterknaller Barocke Ohrwürmer und flotte Salonmusik
Samstag, 30. Dezember 2017, 20.00 Uhr in St. Matthäus

Celine Wilke – Violine
Roman Kemlein – Violine/Viola
Katharina Liebster-Klakow – Violine/Viola
Susanne Hahn – Violoncello
Stefan Schmidt – Kontrabass
Cornelius Liebster – Trompete
Andreas Paetzold – Klavier

Nach zwei äußerst erfolgreichen Silvesterknallerkonzerten in den letzten Jahren nun die dritte Auflage. Die Kulturfreunde konnten wieder Heroldsberger und Kalchreuther Musiker gewinnen, ein unterhaltsames Programm mit barocken und romantischen Klängen zusammenzustellen. Stücke für Schreibmaschine oder Schlittenpferde wurden schon in den letzten beiden Konzerten geboten. Man darf ge- spannt sein, ob auch dieses Mal wieder die Instrumente, auf denen die Musiker eigentlich zuhause sind, für die eine oder andere Überraschung mit Marschtrommel, Glockenspiel oder Peitsche auf die Seite gelegt werden. Auch Klassiker der Neujahrskonzerte wie Wiener Walzer oder Operettenmelodien werden nicht fehlen.

Der Eintritt ist frei

Musikalische Ständchen des Posaunenchores

Gerne spielt Ihnen der Evangelische Posaunenchor Heroldsberg an Ihrem Ehrentag (Geburtstag, Jubelhochzeit oder sonstigen Feiern) ein musikalisches Ständchen.
Für so manch einen kann dies ein kleiner musikalischer Höhepunkt des Ehrentages sein. Wenn Sie Interesse für sich oder als Überraschung für einen Angehörigen haben, wenden Sie sich gerne telefonisch an Dr. Gebhard Finzel, Tel. 0911- 9568026..

Singgottesdienst am 3. Advent 17.12.17

„Kindelwiegen“
Herzliche Einladung zum Singgottesdienst am 3. Advent um 10.00 Uhr in St. Matthäus

Mit dem gekreuzigten Jesus haben manche Menschen Probleme. Aber die Madonna mit dem Jesuskind ist allen vertraut. Ein Kind an der Brust seiner Mutter, in voller Geborgenheit – das spricht jeden an. In dem Bild wird ein eigenes Bild wieder wach. Man hat einst selber so ein Baby auf dem Arm getragen, oder selber gestillt. Aber in dem Bild spiegelt sich auch immer eine Sehnsucht nach einer solchen Geborgenheit und der Betrachter hofft unwillkürlich, dass er selbst einmal solche Geborgenheit erlebt hat. Es überrascht deshalb nicht, dass Weihnachten auch
das Fest der kleinen Kinder ist, und die Erinnerung daran, dass Gott als kleines Kind geboren ist. Mit Licht und Wärme verbinden wir alles, was ein solches kleines Kind für sich braucht. Die Volksmusik betont darüber hinaus noch einen weiteren Aspekt: das Kindelwiegen. Gewiegt werden, Schaukeln – uralte menschheitliche zuwendung zum Kind. Es ist wie eine Wiederholung oder Erinnerung an die Bewegung im mütterlichen Leib.
In der weihnachtlichen Volksmusik heißt es: Da droben am Berge weht kühle der Wind, da sitzet Maria und wieget ihr Kind. Da ist das Geschehen noch weit weg, märchenhaft. Aber dann fordern die singenden Menschen sich selber dazu auf, das Kindlein zu wiegen. zuvor wird der intime Blick auf Josef gerichtet, der von Maria zum Wiegen aufgefordert wird. Und dann dürfen wir alle zuschauen oder mitwiegen.
Im Singgottesdienst wollen wir singend wiegen und uns Gedanken machen, was dieses Wiegen für uns und den Gottessohn bedeutet und welche tiefen menschlichen Bedürfnisse darin ausgesagt werden.
Franz Peschke

Adventsmusik Samstag 9.12.17

Adventsmusik
Samstag, 9. Dezember 2017 um 18.00 Uhr in St. Matthäus

Die Chöre unserer Kirchengemeinde werden Sie mit einem wunderschönen musikalischen Adventsabend beschenken.
Mitwirkende:
Chorgemeinschaft Buchenbühl/Heroldsberg/Ziegelstein, Leitung Gerhard Meier-Schettler
Flötenensemble, Leitung Frauke Martens
Evangelischer Posaunenchor Heroldsberg, Leitung Christian Bauer

Der Erlös ist, wie immer, für die Kirchenmusik in unserer Kirchengemeinde bestimmt. Wir freuen uns schon auf Ihr Kommen!

Konzert für Trompete, Violine und Orgel 12.11.2017

Werke von Barock bis Modern
Konzert für Trompete, Violine und Orgel

Sonntag, 12. November, 17.00 Uhr in St. Matthäus

Lassen Sie sich auch dieses Jahr wieder in die vielfältige Klangwelt der Musik vom Barock bis zur Moderne entführen. Seit einigen Jahren ist dieses Konzert fester Bestandteil des Jahresprogramms der Kulturfreunde im Herbst – mit immer neuen Überraschungen musikalischer Klangvielfalt. Die drei Heroldsberger Musiker kennen sich bereits seit Studienzeiten und agieren als eingespieltes Team. Der Organist von St. Lorenz und der Reformationsgedächtniskirche, Thomas Schumann, übernimmt in diesem Jahr den Orgelpart.

Celine Wilke – Violine
Katharina Liebster-Klakow – Viola
Cornelius Liebster – Trompete
Thomas Schumann – Orgel

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.