Archiv der Kategorie: Allgemein

Neue Wege im Kirchenchor

Nachdem die Leitung des Kirchenchores seit Sommer unbesetzt war, hat sich der Chor entschlossen, neue Wege zu gehen: Gerade auch aufgrund der bereichernden Erfahrung des gemeinsamen Singens der Kirchenchöre aus den Kirchengemeinden Buchenbühl, Heroldsberg und Ziegelstein am Pfingstmontag haben die beiden Chöre aus Ziegelstein und Heroldsberg entschieden, künftig gemeinsam zu proben und bei unterschiedlichen Gottesdiensten der Gemeinden aufzutreten. Auch die Mitwirkung bei der Adventsmusik in Heroldsberg am 09.12. ist geplant.
Die gemeinsamen Proben hierfür finden jeden Donnerstag um 19.00 Uhr im Gemeindehaus der Melanchthonkirche Ziegelstein, Gumbinner Str. 10 in Nürnberg statt.

Bei Fragen können Sie sich gerne an den Chorleiter, Herrn Meier-Schettler (Tel.:0911-525744) wenden.

Lebendiger Adventskalender 2017

Liebe Gemeindeglieder von St. Matthäus, liebe Freunde, liebe Heroldsbergerinnen und Heroldsberger,
auch in diesem Jahr soll die Idee vom „Lebendigen Adventskalender“ in unserer Gemeinde umgesetzt werden. Adventskalender – da werden die 24 Tage bis Weihnachten gezählt. Lebendig wird ein Adventskalender durch Menschen.
Beim „Lebendigen Adventskalender“ treffen sich Menschen an den 24 Tagen bis Weihnachten. Sie treffen sich vor Fenstern, Türen, Garagentoren zum Singen, Geschichten hören, Beten, Erzählen, Musizieren, Austauschen. Und so wird jeder Abend in der Adventszeit auf eine besondere und einzigartige Weise gestaltet. Vielleicht haben auch Sie Lust, vor der eigenen Haustür eine kleine „Adventsfeier“ zu gestalten? Es geht nicht um ein aufwendiges Programm!!!
Die kleine Adventsfeier soll nicht länger als ca. 15 Minuten dauern. Die Inhalte sind frei gestaltbar: z.B. Lieder singen, die Kerzen des Adventskranzes entzünden, eine kurze Geschichte oder über das weihnachtliche Brauchtum erzählen, ein Fenster dekorieren und erläutern, eine kleine Andacht halten, mit Instrumenten musizieren, beten. Den Charakter des „Adventstürchens“ bestimmen die Gastgeber. Der lebendige Adventskalender soll allen viel Freude bereiten und einen Moment der Besinnung und Begegnung schenken. Familien mit Kindern sind besonders angesprochen, aber auch Ältere und Einsame können die gemeinsame Feier, die jeden Abend um 18.00 Uhr vor einem anderen Haus beginnt, genießen. Weder Kirchenmitgliedschaft noch andere soziale Beziehungen spielen bei der Teilnahme als Gastgeber oder Besucher eine Rolle.

Jetzt brauchen wir nur noch Menschen, die Lust und Freude an dieser Aktion haben. Bitte melden Sie sich im evangelischen Pfarramt (Tel.: 5180659) oder bei Kerstin Kellner aus dem Kirchenvorstand (5180936).
Wenn wir alle Tage verteilt haben, werden wir mit der Aktion an die Öffentlichkeit gehen und die Verantwortlichen für den jeweiligen Tag mit der Adresse veröffentlichen. Noch Fragen?
Weitere Infos und Anregungen gibt es hier:
www.lebendiger-adventskalender.de oder Sie rufen uns an!

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung bis 28.10.17.

Herzliche Grüße
Pfarrerin Andrea Melzl und Kerstin Kellner

Spende für den einBlick

1.655,00 € wurden von Ihnen bisher für unseren „einBlick“ gespendet. Bei Druckkosten in Höhe von ca. 4.500.-€, helfen uns Ihre Spenden sehr, mit den knappen Finanzmitteln gut zu wirtschaften! Falls Sie uns noch nicht unterstützt haben, würden wir uns auch über Ihren Beitrag freuen. Daher unsere Bitte: Geben Sie uns ein finanzielles Zeichen Ihrer Wertschätzung für den einBlick!
Wir verzichten darauf, uns bei allen Gemeindegliedern für die finanzielle Unterstützung durch ein Anschreiben zu bedanken. Das würde wieder Kosten verursachen! Deshalb an dieser Stelle herzlichen Dank allen, die uns unterstützt haben!

Spendenkonto:
Vereinigte Raiffeisenbanken
IBAN: DE80 770694610003023400
BIC: GENODEF1GBF

Diakoniestation Heroldsberg-Kalchreuth wird ab 1.10.17 von der Diakoniestation Martha-Maria Eckental übernommen

Seniorenzentrum Martha-Maria in Eckental stellt sich vor

Martha-Maria ist ein selbstständiges Diakoniewerk in der Evangelisch-methodistischen Kirche, die zur Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen gehört, und Mitglied im Diakonischen Werk.
Zu Martha-Maria gehören vier Krankenhäuser, zwei Berufsfachschulen für Krankenpflege, neun Seniorenzentren und zwei Erholungseinrichtungen mit insgesamt mehr als 3400 Mitarbeitenden in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt.
Das Seniorenzentrum Martha-Maria Eckental ist eine vollstationäre Pflegeeinrichtung und verfügt über insgesamt 92 Plätze. Leistungen können im Rahmen von Kurzzeit- und Dauerpflege in Anspruch genommen werden. Des Weiteren stehen fünf eingestreute Tagespflegeplätze und ein beschützender gerontopsychiatrischer Wohnbereich für 19 Personen zur Verfügung. Auch weglaufgefährdete Senioren können hier aufgenommen werden. Die Betreuung und Pflege orientiert sich am Wohngruppenkonzept.
Zum Seniorenzentrum Martha-Maria Eckental gehört auch eine Diakoniestation. Sie bietet individuelle, kompetente Pflege direkt zu Hause an. Die angebotenen Leistungen beinhalten die Grund- und Behandlungspflege, hauswirtschaftliche Versorgung und die Beratung und Betreuung erkrankter Menschen nach § 45 SGB XI.

Aktuell werden über 100 Kunden gepflegt und versorgt. Die Diakoniestation ist 24 Stunden erreichbar.
Die Diakoniestation Martha-Maria Eckental wird ab 1. Oktober die wertvolle und gute Arbeit der Diakoniestation Heroldsberg-Kalchreuth fortführen.
Essen auf Rädern liefert täglich frisch zubereitetes Essen direkt nach Hause zu unseren Kunden. Die hauseigene Küche ermöglicht es auf individuelle Wünsche einzugehen und bietet täglich die Wahl zwischen drei Mittagsmenüs.
Im Foyer des Seniorenzentrums befindet sich ein öffentliches Café mit zwei Terrassen. Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige und Besucher können neben Kaffee- und Eisspezialitäten auch Kuchen und kleine Speisen auswählen. Gerne organisieren wir auch Feste, Feiern und Events.

Besuchsdienstkreis sucht neue MitarbeiterInnen

Wenn die Kirche nach Hause kommt
Der Besuchsdienstkreis sucht neue MitarbeiterInnen

Als Christen sind wir zum diakonischen Handeln aufgerufen. Während zu den meisten Gruppen der Gemeinde in kirchliche Räume eingeladen wird, machen sich die Mitarbeiterinnen im Besuchsdienst auf den Weg. Wir greifen die Aufforderung Jesu auf, hinzugehen und die Menschen dort zu suchen, wo sie zuhause sind. Durch den Besuchsdienst werden Gemeindeglieder ab dem 76. Lebensjahr zu den Geburtstagen besucht. Die Mitarbeiterinnen überbringen die Glück- und Segenswünsche der Kirchengemeinde an diesem besonderen Tag im Jahr. Ihr Anliegen ist es, den älteren Gemeindegliedern zu vermitteln, dass Kirche – und damit Jesus Christus – sie nicht allein lässt.
Wenn Sie Interesse haben und Ihnen dieser Dienst Freude machen würde, dann melden Sie sich doch bei mir (Tel. 7330952).

Herzliche Grüße
Pfarrerin Andrea Melzl

Besuche zu Geburtstagen und Ehejubiläen während der Vakanz

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass in der Vakanzzeit nicht mehr alle üblichen Besuche zum Geburtstag oder zum Ehejubiläum durch die Pfarrerin übernommen werden können. Vielen Dank an dieser Stelle an den Besuchsdienstkreis und den Kirchenvorstand, die einen Teil dieser Aufgabe übernehmen werden.

Neues aus unserer Partnergemeinde Saransk

„Kalte Heimat“
Während wir hier in Franken seit Mitte Mai zumeist ein warmes, ja heißes Wetter hatten und schon im Juni Obst und Gemüse ernten konnten, blieb es im russischen Kaliningrad-Gebiet, also auch in den Dörfern unserer Partnergemeinde Saransk mit nur bis zu höchstens 15° Celsius Tagestemperatur leider viel zu kühl. Offenbar strahlte das nahe kalte Ostseewasser noch zu sehr auf das Land aus. Auch noch bei meinem heutigen (5. Juli) Telefonat mit Pastor Michelis warteten dort alle auf die für ein normales Wachstum notwendige Sommerwärme. Ganz besonders Rentner sind mit ihren geringen Renten sehr auf die Obst- und Gemüseernte im eigenen Garten angewiesen. Sie müssen ja im Sommer für den dort langen Winter genug einwecken. Die bisherige Verzögerung des Wachstums ist aber im Rest des Sommers kaum noch aufzuholen. Und wegen der zu befürchtenden geringeren Ernte auf Äckern und Feldern wird es voraussichtlich wieder einmal leider zur Verteuerung von Lebensmitteln kommen.

Treue Gemeinde, zeitweises Fehlen
Wie nun schon seit ein paar Jahren kommen die Treuen der Gemeinde Saransk vierzehntägig am Montagnachmittag in der Wohnküche von Vera Frisen in Sosnovka zum Gottesdienst und anschließenden gemeinsamen Essen und Austausch von Neuigkeiten zusammen. Das ist dort wegen der weit auseinander wohnenden Gemeindeglieder die einzige mögliche gemeinsame Veranstaltung. Freud und Leid, Sorgen und erfreuliche familiäre Nachrichten werden dabei vertrauensvoll ausgetauscht. Wie z.B. die gerade gefeierte Hochzeit von Vera Frisens Sohn Alexander, der vor Jahren mit der Mutter gemeinsam das Haus gebaut hat. Inzwischen haben Veras Verwandte aus Deutschland das Haus innen und außen weiter gut ausgebaut, und es kann sich jetzt wirklich sehen lassen.
Seit einiger Zeit kommen auch zwei Männer zu den Gottesdiensten. Aus dem Dorf Nachimowo begleitet Wladimir Alijew seine Frau Valentina, und aus Saransk Anatolij Koslow seine Frau Ljuba. Koslows fehlten aber in den letzten Wochen wegen Ljubas Herzoperation.
Ljuba Swinarenko aus Bogatowo lag wegen schwerer Diabetes wieder im Krankenhaus der Kreisstadt Polessk. Die gehbehinderte Vera Schmitt aus Nachimowo ist im Juli und August bei einer Tochter in Deutschland zu Besuch. Auch fehlt seit einigen Wochen Frau Jankowski, die Älteste der Gemeinde, wegen ihrer zunehmenden Altersschwäche. Wir wollen sie Anfang September bei ihrem Sohn und Schwiegertochter wieder besuchen.

Zu siebt in Saransk
Mit unserer diesmal sechsköpfigen Delegation wohnt auch Pastor Michelis ab 3. September für ein paar Tage im Hotel „Dom lesnika“, dem früheren deutschen Forsthaus in Sosnovka. Er wird als zuständiger Pastor und guter Dolmetscher wie im Vorjahr mit uns Gottesdienst feiern und uns bei unseren Hausbesuchen in den Familien begleiten. Das Hauptgebäude des Hotels wurde bei unserem Aufenthalt im Vorjahr noch renoviert. Nun sind wir dort als Gruppe sehr willkommene Gäste. Nachdem wir im Vorjahr nur zu zweit dort waren, haben sich heuer zwei Paare zum Saransk-Besuch angemeldet: Frau Dr. Geuer-Witt / Heroldsberg mit ihrem Partner Bernd Lindemann und unser Neffe Dr. Martin Zenker mit seiner Partnerin Karola Gerner, die noch in der DDR aufwuchs und sogar gut Russisch spricht. Das wird bei unseren Besuchen hilfreich sein. Meine Predigt darf ich wegen der neuen russischen Antiterrorgesetze nicht selbst halten, Pastor Michelis wird sie an meiner Stelle auf Russisch übernehmen; die 5 Deutschen bekommen sie schriftlich von mir.
Mit unseren „Neulingen“ werden wir auch einen Tag lang in Kaliningrad / Königsberg sein. Ein Gespräch mit dem russischen Propst Igor Ronge ist schon verabredet. Die Stadt verschönt ihr Aussehen seit Monaten, um 2018 auf Besucher, die zur Fußballweltmeisterschaft kommen, einen guten Eindruck zu machen.
Von der Reise werden wir im Saransk- gottesdienst am 15. Oktober mit Worten und Bildern berichten. Herzliche Einladung dazu!
Klaus Plorin

Schleiereulen leben im Kirchturm

Leben im Kirchturm

Ende Juni konnten der Eulenfachmann Herr Kaus unter Mithilfe der AGENDA 21 Gruppe und Pfarrer Firnschild-Steuer einen erfreulichen „Fund im Kirchturm“ machen.
In der Schleiereulenbrutkiste des Kirchturms der St. Matthäus Kirche saßen fünf – schon recht große – Küken der Eule. Dies ist sehr erfreulich, da leider die Anzahl der Brutpaare in der Region deutlich abgenommen haben. In Heroldsberg brüten die Schleiereulen jedoch schon seit einiger Zeit mit großem Erfolg. Die Gemeinschaft mit dem Turmfalken, die ebenfalls im Kirchturm wohnen, ist eine sehr harmonische Beziehung. Das Futterangebot an Mäusen ist offenbar sehr gut, die kleinen Eulen sind wohlgenährt und wurden zur Wiedere kennung beringt.
Leider wurden vor einiger Zeit zwei tote Schleiereulen auf der Straße zwischen Käswasser und Großgeschaidt gefunden. Darum ist es umso schöner, dass junge Eulen geschlüpft sind. Wir wünschen ihnen ein langes und unfallfreies Leben in unsere Gegend.
Uns allen stellte sich die Frage, wo sich die Altvögel tagsüber aufhalten. Deshalb unsere Bitte: Hat jemand in seinem Stallgebäude oder einer Scheune beobachten können, dass dort tagsüber Eulen sitzen?
Auch anhand des Gewölles, das die Eulen ausspucken, kann man dies erkennen. Das Gewölle ist ein graues filzartiges Gebilde, etwa 4 cm lang und ganz trocken.
Sollten Sie uns einen Tipp geben können, wäre dies sehr nett. Dann bestünde die Aussicht, evtl. einen zweiten Brutkasten dort aufzustellen.
Gerne wenden Sie sich für Beobachtungen an Doris Koch, Agenda21, Tel: 5181241

Mit viel Glück wird das Brutpaar im Kirchturm noch ein zweites Mal in diesem Jahr Küken aufziehen. Eulen können bis in den September hinein brüten. Das wäre natürlich eine ganz tolle Sache – wir berichten darüber.
Doris Koch

Geschäftsführung während der Vakanzzeit

Pfarrer Martin Schmidt, der in der Kirchengemeinde St. Johannis in Nürnberg tätig ist, wird während der Vakanzzeit die pfarramtliche Geschäftsführung übernehmen. Ein erfahrener und routinierter Pfarrer. Wir danken ihm schon jetzt, dass er diese zusätzliche Aufgabe übernimmt.
Er wird sich vorwiegend im Pfarramt aufhalten, um die dort anfallenden Aufgaben zu übernehmen und mit den Ausschüssen des Kirchenvorstandes zusammenzuarbeiten. Für den Gemeindedienst steht er nicht zu Verfügung. Die Kolleginnen und Kollegen aus den Nachbargemeinden des Prodekanates versuchen, vor allem bei den anfallenden Kasualien (Taufen, Trauungen, Be- erdigungen), ihn zu unterstützen.
Der Kirchenvorstand wird einige Geburtstagsbesuche übernehmen, aber sicher werden wir nicht alle Besuche schaffen. Wir bitten Sie um Nachsicht, wenn nicht alles wie gewohnt übernommen und ge- leistet werden kann.