„Ich pflege das Psalmbuch nicht ohne Grund eine Anatomie aller Teile der Menschenseele zu nennen; denn es findet sich kein Gefühl im Menschen, dessen Bild nicht in diesem Spiegel zu finden ist. Alle Schmerzen, alle Traurigkeit, alle Befürchtungen, Zweifel, Hoffnungen, Sorgen, Ängste, ja auch alle die gemischten Regungen schließlich, die den Menschengeist umtreiben, hat hier der Heilige Geist nach dem Leben geschildert. Die übrige Schrift enthält die Gebote, die Gott seinen Knechten auftrug zur Verkündigung an uns; im Psalter aber reden die Propheten mit Gott, und weil sie dabei ihre innersten Regungen aufdecken, mahnen und bringen sie jeden von uns zur Prüfung seiner selbst, damit uns keine Schwäche, der wir unterworfen sind, keiner von den vielen Fehlern, die uns anhaften, verborgen bleibe.“
Mit diesen Worten gibt Johannes Calvin eine treffliche Beschreibung, was in den Psalmen der Bibel steckt! Eine „Anatomie aller Teile der Menschenseele“!
An drei Abenden werden wir uns nicht mit allen Teilen der „Menschenseele“ beschäftigen können, aber vielleicht finden sie Geschmack an der Sprache der Psalmen und bekommen Lust auf eigene Entdeckungen.
Es wäre schön, wenn Sie mit uns auf Entdeckungsreise gehen würden!
Herzliche Einladung in die Heroldsberger Gemeindebücherei, jeweils um 20 Uhr:
Dienstag, 31.01. – Pfarrer K. Steuer
Donnerstag, 09.02. – Gemeindereferent B. Wolf
Donnerstag, 16.02. – Religionspädagogin. i.V. S. Arbeiter
Wir versuchen die Kleinkindergottesdienste, die bisher im Gemeindezentrum stattgefunden haben, auf eine neue Basis zu stellen. Daher wird in den kommenden Monaten zunächst kein Kleinkindergottesdienst mehr stattfinden.
Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz von Soldaten der Roten Armee befreit. 2005 hat die Vollversammlung der UNO diesen Tag zum internationalen Holocaustgedenktag erklärt.
Die zentrale Gedenkfeier in Nürnberg, die unter Federführung des evangelischen Dekanats zusammen mit der Israelitischen Kultusgemeinde, der katholischen Stadtkirche und der Stadt Nürnberg veranstaltet wird, findet statt am
Freitag, 27. Januar 2012 um 19.30 Uhr
in der Reformationsgedächtnis-Kirche in Maxfeld (Berliner Platz)
Vorbereitet und gestaltet wird die Feier dieses Jahr von Schülerinnen und Schülern der Wilhelm-Löhe-Schule.
Wir laden Sie herzlich ein, mit den Jugendlichen zusammen der Opfer des nationalsozialistischen Massenmords zu gedenken und ein Zeichen gegen den Ungeist zu setzen, der dies ermöglicht hat.
Dekan Christopher Krieghoff
Schon jetzt wollen wir alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Kirchengemeinde zu einem angenehmen Nachmittag einladen. Neben den vielen unterschiedlichen Aufgaben, die sie oftmals Woche für Woche in unserer Kirchengemeinde übernehmen, soll es auch einmal Zeit geben zum Feiern. Wir wollen Informationen austauschen, Sorgen loswerden, Danke sagen, lachen, essen und trinken, singen, und vor allem das Miteinander pflegen.
Also am besten jetzt schon vormerken:
Samstag, 4. Februar 2012 um 15.00 Uhr
im evangelischen Gemeindezentrum